lange ist es her...
06. November 2008 | de
Am Donnerstag, 6.11.08 war es dann endlich so weit. Wir durften unsere Fury aus der Kiste befreien! Das Windschild montieren, Benzin einfuellen, Batterie anschliessen und ab durch die grosse Stadt!
Es war cool, wie mich alle angeschaut haben. Ich in voller Montur mit einem Haufen Gepaeck auf einer riesigen Maschine (hier fahren alle so 125er oder 250er, groesser sieht man selten). Ein Taxifahrer hat sogar die Scheibe runtergelassen und sich nach meinen Plaenen erkundigt…
Als ich dann am Rio de la Plata vorbeifuhr, erkannte ich, woher der Name stammt. Bei windstillem Sonnenschein spiegelt eine silbergraue Schicht auf der Wasseroberflaeche. Genau dieses Bild muss der Spanier gesehen haben, als er vor die Kueste von Buenos Aires segelte. Da meinte dieser, er habe es geschafft, denn hier schwimme das Silber sogar im Wasser…
Nach zwei kleineren Umwegen kam ich schliesslich heil bei DakarMotos an und wurde sogleich mit einer Tasse Kaffee empfangen.
Hei war das ein gutes Gefuehl. Mit dem eigenen Motorrad in einem fremden Land, so weit weg von zu Hause, durch die Strassen duesen. Super!
Am Freitag installierten wir uns dann bei DakarMotos. Abends fuhren wir mit Gilles, dem Belgier, nach Maschwitz, wo der Vater von Karl-Heinz ein Haeuschen im Gruenen besitzt.
Samstags war wieder eine Grillade angesagt. Natuerlich von Karl-Heinz organisiert. Wir traffen uns kurz vor dem Mittag in Maschwitz mit anderen Motorradfahrenden. Das Asado war natuerlich wieder himmlisch!
Saskia und ich nutzten die Gelegenheit, um das erste Mal im Zelt zu uebernachten.
Am Sonntag genossen wir mit Mirjam aus Italien und Daniel aus Deutschland das Fruehstueck in Maschwitz, packten unsere sieben Sachen und fuhren zurueck nach BA, um Gilles und Heinz eine gute Reise zu wuenschen.
Zu Beginn der Woche wollten wir ins Museum von Manzana de las Luces. Das ist eine der ersten Bildungsstaetten in BA mit unteridischen Tunnels, die zur Verteidigung gebraucht wurden. Das ganze war sehr lange geheim gehalten worden, uhu! Doch der Zugang wird erst um 15.00 Uhr gewaehrt und so sehen wir nur den Innenhof…
Am Nachmittag kommt eben Karl-Heinz vorbei, um mit uns Strassenkarten von ACA kaufen zu gehen. Dies seien die besten Karten – und mit seiner Mitgliedschaft auch die guenstigsten. Er hat uns dann noch eine Vergroesserung der Seitenstaenderauflageflaeche montiert, damit die Fury nirgends einsinkt.
Nachdem alles gepackt, geplant und durchdacht war, ging ich mit einem Kribbeln im Bauch ins Bett. Morgen wird es endlich losgehen!
Tags:
Buenos Aires
Argentinien
Map:
S 34° 61.178
W 58° 41.730
Created at: 17. November 2008