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Und tĂ€glich grĂŒsst das Murmeltier...

04. Décembre 2008 | de

Auch wenn ich mich mittlerweile daran gewöhnt habe bzw mich sogar frage, ob ich es nach diesem Jahr vermissen werde, finde ich es doch immer wieder erstaunlich wie oft man hier angesprochen bwz einem nachgerufen wird, wenn man einfach nur die Strasse entlang geht.
Um einen kleinen Eindruck zu gewinnen, liste ich einfach mal die gĂ€ngigsten AusdrĂŒcke auf, mit denen man hier tĂ€glich konfrontiert wird:

Yovo! (Weisse,r)
Bonjour, bzw Bonsoir bereits ab 11 Uhr…
ça va?
Eh, la blanche, viens!
Mademoiselle! Madame!
Hello !
Viens! Viens voir!
OĂč est-ce que tu vas comme ça ?
Den « Rap », den dir alle Kinder hinterher rufen, und der mich schon als Ohrwurm verfolgt : „yovo, yovo, bonsoir, ça ca? Ça va bien. Merci!“
Die GerÀusche nicht zu vergessen:
Penetrantes, schrilles Moto-Hupen
„Ksss“ oder „Sch“

Ab und zu werde ich auch von neuen AusdrĂŒcken ĂŒberrascht, wie z.B. ein „Hey, tu es belle“ …Aha, gut, danke…
Mittlerweile ist es aber eigentlich ganz lustig, ich kann mit diesem Hinterhergerufe viel besser bzw lockerer umgehen, ruf einfach mal „AmeĂŻbo (Schwarze, r), bonsoir! zurĂŒck und freu mich, meist ein Lachen zurĂŒckzubekommen.
Kleiner Tipp: Was man nicht machen sollte, v.a. wenn man es eilig hat, ist jemandem, der dich nett begrĂŒssen will, die Hand zu geben, denn es kann sein, dass du deine Hand nicht mehr so schnell zurĂŒck bekommst. Plötzlich befindest du dich in einem Interview: Wie heisst du, wohin gehst du, woher kommst du, wo wohnst du, wie lang bleibst du, wo arbeitest du…aber deine Hand bleibt natĂŒrlich immer schön „in Besitz“ deines neuen „Freundes“, auch wenn du drei Mal erklĂ€rst, dass du es ja eigentlich eilig hast. Anschliessend darsft du noch erklĂ€ren, warum du deine Handynummer nicht an fremde oder einfach irgendjemanden geben möchtest („Aber du kennst mich jetzt doch, ich bin ja nicht irgendjemand“…ach wenn das so ist) und wenn du GlĂŒck hast, wirst du dann „in die Freiheit“ entlassen, grins. Meist kommt am Ende aber noch die Frage (am liebsten mit Hundeblick kombiniert) „Mais comment est-ce qu’on va faire pour se voir?“ Ja, wie machen wir das denn nun? In solchen Momenten kommt mir das Motto dieses Landes wieder einmal zu Gute: „On va voir!“

Marqueurs: ZurĂŒck in KpalimĂ© Togo
Carte: N 6° 899.160 E 0° 620.727

Created at: 04. Décembre 2008

Vers carnet de bord | Auteur

International Volunteers Day

04. Décembre 2008 | de

Hallo Leute,
jetzt habt ihr lange nichts mehr von mir gehoert.
Heute haben wir das erste Event zum International Volunteers Day am 5.Dezember begangen und zwar eine Eco-tour. Soll heissen, es haben sich von allen Organisationen, die in Hanoi oder Vietnam am IVD teilnehmen, Mitglieder von drei verschiedenen Orten in Hanoi aus mit Fahrraedern auf den Weg zum botanischen Garten gemacht. Mit T-shirts und Fahnen bewaffnet versteht sich. :)
Bedeutete fuer uns um kurz vor sechs aufstehen, weil wir uns um halb acht an unserem Treffpunkt nahe des Daewoo Hotels einfinden sollten. Wir waren auch (fast) puenktlich und erstaunlicherweise mal die letzten. Oo
Beschaemenderweise muss ich sagen, dass ich auf einem der wenigen Mopeds mitgefahren bin. XD” Aber nur weil ich schonmal kurzzeitig auf einem Fahrrad mit hinten draufgefahren bin und aus Erfahrung sagen kann, dass das keine sehr angenehme Erfahrung ist. XD”” Ich wollte es nicht wiederholen. :P
Ich weiss nicht, ob es an unseren 10min. Verspaetung lag, auf jeden Fall waren wir die letzte Gruppe, die am Botanischen Garten angekommen ist. Fast 100 Leute waren dort versammelt, darunter auch einige aeltere Herren ein Vertreter von UNDP (United Nations Development Programme) mit seiner Assistentin, Oliver. War ein Deutscher lol Er hat auch bei ein paar unserer Spiele mitgemacht, allerdings hat er gecheatet!!!
Aber ich greife vor, was haben wir also im Botanischen Garten gemacht?! Spiele gespielt natuerlich! hehe Als erstes sowas aehnliches wie ne Schatzsuche, dann Tauziehen, Sackhuepfen und wer kann am langsamsten Fahrradfahren! XDD Dazwischen gab es ueberraschenderweise einen Tisch vollbeladen mit Suessigkeiten und Mandarinen, yeah! __ Sah hinterher aus wie ein Schlachtfeld, aber das ist bei uns immer zu erwarten. Ihr haette die Tische im Haus bei unseren Kulturabenden sehen sollen… . XD
Wir haben bei den meisten Sachen haushoch verloren, nur wir Maedels haben beim Tauziehen gewonnen. ^^VVVV Insgesamt waren wir trotzdem die letzten. aehem
Ein sehr schoener Morgen. :))) Sobald ich welche haben, lade ich auch Bilder hoch. Ich hab diesmal selbst keine gemacht, deshalb muss ich sie erst klauen. ;P

Seit Samstag Nacht ist eine neue Freiwillige bei uns im Haus. Ihr Name ist Fabienne und sie ist aus den Niederlanden. Sie wird drei Monate bleiben und arbeitet im Phonetic Center. Dieses Projekt laeuft dieses Jahr aus, sie ist die letzte. Im Moment sind wir sehr wenige Leute im Haus, der Stand sieht so aus:
3 Deutsche (mich eingeschlossen)
1 Finnin
1 Koreaner
1 Niederlaenderin

Ihr lest richtig, nur 6 Leute!! und es werden noch weniger werden. Roxane und Luise sind gerade am Reisen und werden danach ueber Weihnachten nach Hause fliegen. Beide kommen erst im Januar wieder. Riikka (FIN) wird diese Woche nach Hause fliegen, Choi naechste Woche. Es wird sooo leer werden!!! Ich freue mich nicht gerade drauf, auch wenn Anne, Fabienne und ich schone in ganz gutes Team bilden. :) Die drei neuen Daenen, die am 22. Dezember anreisen, werden in Gastfamilien untergebracht, d.h. auch niemand neues fuer unser Haus. Im Januar aber kommt dann Isabel, die ich auf meinem Vorbereitungsseminar kennengelernt habe.

OK, das war’s fuer heute.
Alles Liebe,
Lena

Marqueurs: Hanoi Vietnam
Carte: N 21° 03.41 E 105° 8.372

Created at: 04. Décembre 2008

Vers carnet de bord | Auteur

Km 341

23. Novembre 2008 | de

Schon den ganzen Tag habe ich auf die Kilometermarkierungen geachtet, um mich auf den beruechtigten Km 341 gefasst zu machen. Un da kam die Kontrollstation dann auch.

Der junge Polizist wies uns zur Seite und verlangte die Papiere. Als er schliesslich feststellte, dass wir tatsaechlich Auslaender sind, sagte er:”Das hier ist eine doppelte Linie und sie haben einen Lastwagen ueberholt! Das ist nicht erlaubt und sie muessen eine Busse bezahlen!” Ich erklaerte ihm, dass es weiter vorne mehrere Stellen gibt, wo die Linien nicht doppelt sind. Sofort kam ein anderer Polizist und erzaehlte den selben Bloedsinn wie sein Kamerad.

Waehrend Saskia beim Toeff wartete, musst ich zum ÂŽKommandantenÂŽ. Dieser erzaehlte nochmals das Gleiche. Ich erklaerte ihm nochmals meinen Standpunkt, doch das liess er nicht durchgehen und bestand darauf dass ich – ploetzlich – ein Auto ueberholt habe. Er wusste aber nicht, welche Farbe das Auto hat, in dem angeblich Freunde von ihm gesessen haben sollten…
Er schrieb etwas auf ein Formular und verlangte schliesslich 1140Pesos!!!
Ich erklaerte ihm, dass wir kein Geld mehr haben und beschrieb ihm, dass wir nur 300Pesos pro Tag aus den ATMs herausholen koennen. Dazu erfand ich, dass wir nur noch eine Karte besitzten, weil vor 2Wochen das Gepaeck von Saskia geklaut wurde. Sein Vorschlag lautete dann, dass wir waehrend 4Tagen je 1mal zur Bank gehen koennen. Natuerlich willigte ich ein und schlug ihm vor, dass wir neben der Polizeistation unser Zelt aufschlagen koennen…

Als er wieder etwas schrieb, fragte ich ihn nach seinem Namen. Verdutzt schaute er mich an und ich wiederholte die Frage freundlich. “Jose.” – “Und ihr Nachname, bitte?” – “Jose Maria!” Haha, am liebsten haette ich ihm gesagt, dass ich einer der drei Koenige sei…
Ich griff nach einem Zettelchen, um alles sorgfaeltig aufzuschreiben. Routa, Km, Vergehen, Busse etc. Dabei aergerte ich mich, dass ich das Formular, welches ich von Karlheinz bekommen habe, nicht ausdrucken konnte. Zu gerne haette ich den Ausdruck des korrupten Polizisten gesehen, wenn ich mit einem angeblich offiziellen Formular die Busse aufschrieb. Na ja, auch der kleine Zettel tat seine Wirkung.
“Mein Herr, es ist schon etwas suspekt. Die Busse ist unglaublich hoch und als Motorradreisender hoert man sehr viel seltsame Sachen von diesem Km341 hier…” sagte ich mit moeglichst ruhiger Stimme. Der Polizist fing langsam aber sicher an zu wackeln.
Er beharrte aber auf der Busse und fragte mich nach Dollar, Euro, Franken. Ich zeigte ihm die 14Pesos, die ich in den Unterlagen hatte und erklaerte ihm, dass Saskia als Deutsche evtl. noch 20Euro habe. Veraergert schickte er mich raus, um sie zu fragen…
“Die mussten wir vor 3Tagen in Pesos wechseln, weil uns das Geld ausgegangen war!” erklaerte ich ihm, als ich wieder zurueckkam.

Hin und her, von 1140 auf 150, wieder rauf auf 360Pesos, alles wollte er von mir haben.
Ich sagte immer wieder, wie leid es mir tue, dass wir kein Geld haben. “Sie koennen mir eine Kontonummer angeben und die Busse offiziell ausstellen, dann kann ich in BA mit einem guten Freund, der Argentinier ist, zur Bank gehen und die Summe einzahlen. Kann ich jetzt mein Zelt aufstellen?” – “Nein, es ist viel zu heiss da draussen” – “Ich weiss! Und meine Gefaehrtin steht in der prallen Sonne. Es tut mir wirklich sehr leid, Señor, aber sie muessen eine Entscheidung treffen…”
Nun hatte ich ihn so weit. Er pustete Luft aus seinen Backen, gab mir die Papiere zurueck und wies mich vaeterlich darauf hin, in Zukunft besser aufzupassen. “Natuerlich, Herr Polizist!” bedankte ich mich untertaenigst und machte mich davon.

Ich war sehr erleichtert, denn das war eine sehr angespannte halbe Stunde. Und man weiss ja nie, was so ein Polizist noch fuer Ideen haben kann…
Es war ein gutes Gefuehl, den Polizisten ohne Geld zurueck zu lassen!

Marqueurs: ColĂłn Argentinien
Carte: S 32° 22.209 W 58° 13.964

Created at: 03. Décembre 2008

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La Posta

03. Décembre 2008 | de

Viel haben wir ja schon von ihm gehoert und nun sind wir auch hier.
Angefangen hat es anscheinend als der Azuler Motorradclub ein Clubhaus brauchte. Jorge hat eine grosse Wiese und so wurde hier eine Huette aufgestellt. Dann kamen Motorradfahrer vorbei, die eine Unterkunft suchten und wurden an ihn verwiesen. Heute ist es ein bekannter Treff fuer Motorrad-, Fahrradfahrer und sonstige Reisende, die auf der Durchreise sind. Die Waende sind geschmueckt mit Namen und Bildern von den Fahrern aus der ganzen Welt.
Es ist auch kein Wunder, dass es ein so beliebter Ort ist, bei der riesen Gastfreundschaft von Jorge, – genannt Pollo und Moni, seiner Frau. Und die zwei wollen nicht mal was dafuer. Dafuer wurde Pollo vor zwei Jahren nach Deutschland und in die Schweiz von Motorradfahrern eingeladen.
Wir sind am Sonntag Abend hier eingetroffen und haben uns seitdem dem suessen Nichtstun gewidmet. Lesen, in der Sonne liegen ( es ist nicht zu warm und nicht zu kalt), Motorrad etwas reparieren, Wand bemalen, Essen, ... – heute Abend gibt es mal wieder ein Asado – mhh lecker.

Marqueurs: Azul Argentinien
Carte: S 36° 77.496 W 59° 85.403

Created at: 03. Décembre 2008

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03. Décembre 2008 | de

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Marqueurs: Buneos Aires Argentinien
Carte: S 34° 47.214 W 58° 42.529

Created at: 03. Décembre 2008

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03. Décembre 2008 | de

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Marqueurs: Parque National de Palmeras Argentinien
Carte: S 30° 08.810 W 57° 50.793

Created at: 03. Décembre 2008

Vers carnet de bord | Auteur

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03. Décembre 2008 | de

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Marqueurs: San Ignacio Argentinien
Carte: S 26° 85.347 W 57° 06.298

Created at: 03. Décembre 2008

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03. Décembre 2008 | de

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Marqueurs: Puerto de Iguazu Argentinien
Carte: S 25° 70.093 W 54° 54.162

Created at: 03. Décembre 2008

Vers carnet de bord | Auteur

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03. Décembre 2008 | de

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Marqueurs: Colonia Uruguay
Carte: S 34° 45.674 W 57° 81.555

Created at: 03. Décembre 2008

Vers carnet de bord | Auteur

Fotos

03. Décembre 2008 | de

Fotos hier

Marqueurs: Azul Argentinien
Carte: S 36° 77.496 W 59° 85.403

Created at: 03. Décembre 2008

Vers carnet de bord | Auteur

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