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Auf los gehts los...

26. May 2007 | de

... oder doch noch nicht so schnell ;-)

1123km km unterwegs mit Emma




Das Buch zur Reise:


Fernweh

Mit dem Motorrad um die Welt

196 Seiten im Taschenbuchformat mit 41 farbigen Abbildungen und 9 Karten.

Wie so vieles hat auch die Vorbereitung für die Weltreise länger gedauert als gedacht. Die letzten Tage und Wochen waren noch ziemlich hektisch. Es musste organisiert, aufgeräumt, ausgeräumt, gepackt, repariert und gebastelt werden. Dazu kam noch die Sorge um das Russland Visum. Doch das ist noch eine extra Geschichte aus der Welt der Bürokratie. Die schreib ich mal bei Gelegenheit auf, denn sie ist ja noch nicht beendet. Das Visum ist immer noch nicht da, sollte aber morgen (hoffentlich) ankommen.
Letzte Woche sind mir noch einige fleissige Helferlein zur Hand gegangen. An dieser Stelle möchte ich mich für die Hilfe bedanken. Meine Koffer sind nun mit hübschen Flaggen verziert, die Koffer ausgeklebt und die BMW hat auch einen Namen bekommen: EMMA.

Gesondert erwähnen muss ich natürlich noch meine Oma Helga welche mich sehr umsorgt und unterstützt hat. Sie hat nicht nur dafür gesorgt, dass der arme Junge nicht vom Fleisch fällt sondern mir auch jede Menge organisatorische Sachen während meiner Zeit in Arosa abgenommen. Stellvertretend dafür die Briegfträgergeschichte:
Ich hatte mir eine Digitalkamera bestellt. Die kam dann auch eines Tages per Nachname an. Ich war nicht daheim und meine Oma hat auf die Schnelle nicht genug Geld gefunden um den Briefträger zu bezahlen. Also ist dieser wieder weggefahren. Da fiel ihr ein, dass sich ja in einer der vielen Handtaschen noch ein kleines Notdepot angesammelt hat. Damit war genug Geld vorhanden um das Paket auszulösen. Also ist Oma Helga mit ihren jungen 80 Jahren flugs ins Auto gehüpft und hat die Verfolgung aufgenommen. Mit Vollgas blieb sie dem gelben Lieferwagen auf der Fährte. In der Pfarrwiesenalle konnte sie dann den Briefträger stellen und ihm die Ware abnehmen.
Liebe Oma ich danke Dir für alles was Du für mich gemacht hast.

Am Montag mittag gings dann los. Erst mal nach Berlin zu Marios Onkel. Reifen mussten in die Mongolei geschickt werden und ein paar Besorgungen standen auch noch aufm Programm. Dann weiter nach Rostock. Hier haben wir bei Kristin Unterschlupf gefunden. Morgen kommt hoffentlich das Visum. Dann geht’s über Danzig in die baltischen Staaten und weiter nach St. Petersburg.

Tags: Rostock Deutschland
Map: N 54° 08.618 E 12° 14.109

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Horizonsunlimited Treffen

26. May 2008 | de

Von der schwäbischen Hauptstadt Stuttgart schlängelt sich der Neckar gemächlich gegen Norden um dann in einem weiten Bogen Richtung Heidelberg abzuschwenken. Hinter Heidelberg beginnt der Odenwald, der mit seinen kleinen verschlungenen Straßen zum Motorradbummeln einläd. Hier fand das diesjährige Horizonsunlimited Treffen statt, ein Wochenende für Motorradfernreisende.
Es gab weder eine große Party, noch ein ohrenbetäubendes Rockkonzert, dafür aber ein gemütliches Lagerfeuer und viele Reisegeschichten. Es berichtete der in Deutschland lebende Brite Dave von seiner Reise nach Moldavien. Mit dem Erlös aus dem Verkauf seines Buches Dodging Pottholes unterstützt er das dortige Kinderheim. Grant gab praktische Tipps für die große Reise und Kathrin berichtete von ihrer Solotour . Sie fuhr auf dem Landweg von Deutschland nach Japan mit einer DR 350.
Ich frage mich immer warum manche Leute ihren Traum wahr gemacht haben und warum es bei anderen nicht klappt. Kein Geld, zu gefährlich, meine Frau, mein Mann, mein Hund, mein Job,... Warum klappt es bei den einen und bei den anderen nicht? Was haben die, die es geschafft haben den anderen voraus? Sind sie besonders stark, reich, intelligent, wagemutig, verrückt, egoistisch, verantwortungslos, vom Glück begünstigt? Hm, ich glaube nicht. Wenn man sich so auf dem Platz umschaut so sehen die Leute ganz normal aus. Es gibt dicke und dünne, große und kleine, es parkt die fette GS Adventure neben einer uralten XT 500. Da steht das Familienzelt um das drei kleine Kinder toben neben dem Einmannsuperduperultraleichtzelt. Den einzigen Unterschied den ich rausfinden konnte ist, dass die einen losgefahren sind und die anderen nicht. Sie haben es einfach gemacht. Einen Termin gesetzt und losgefahren. Einfach so.
Ein Herzliches Dankeschön an Grant für die HU-Gemeinschaft und Jens für die Organisation des Treffens Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Tags: 69509 Ober-Liebersbach Deutschland
Map: N 49° 60.321 E 8° 707.046

Created at: 08. June 2008

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Abfahrt

13. July 2008 | de

Stress, Stress, Stress! So lassen sich die letzten drei Wochen gut beschreiben. Die Abreise rückte unaufhörlich näher aber anstatt sich darauf zu freuen bedeutete jeder verflossene Tag weniger Zeit um alle Dinge zu erledigen. Die Motorräder mussten vorbereitet werden, Impfen, die Wohnung vermieten, ausräumen, putzen, Sachen einkaufen, bestellen, anprobieren, zurückschicken… Die Liste lässt sich endlos fortsetzen.
Über allem schwebte noch Sherries Motorradführerschein . Betty, ihr Motorrad stand schon seit drei Monaten in der Garage aber sie hatte noch keinen Führerschein. Der Termin für die praktische Prüfung war eine Woche vor der geplanten Abreise. Wenn sie den nicht bestehen würde dann könnten wir nicht losfahren. Die ganze Reise würde sich verspäten. Wir hatten aber schon einen Mieter für unsere Wohnung und natürlich im Geschäft frei genommen. Das war ein enormer Druck. Zum Glück ist der ADAC Übungsplatz bei uns gleich um die Ecke. Dort übten wir Bremsen und Slalomfahren. Am Samstag Morgen war es dann soweit. Wir fuhren mit Betty zur Prüfung. Eine Stunde später bekam ich dann den Anruf: „Patrick, I’m sorry, you have to drive my bike home yourself…“ SCHEISSE dachte ich, alles Üben hat nichts geholfen!
Doch dann kam die Erleichterung: „Ha ha I fooled you!“ Also konnte es doch losgehen! :-)

Tags: Sindelfingen Deutschland Motorrad
Map: N 48° 70.846 E 9° 003.556

Created at: 25. July 2008

To logbook | Author: Fernweh

Neufundland - Indonesisch in Passau

15. July 2008 | de

Mit drei Tagen Verspätung, schwarzen Fingernägeln und Ringen unter den Augen ging’s endlich los. Wir waren zwar nicht mit allem fertig, aber ist man das jemals? Irgendwann muss man einfach losfahren. Das taten wir auch und zwar erstmal zum Doktor. Sherrie bekam noch ihre letzte Impfung. Das erste Ziel war Passau, dort konnten wir bei Sherries Freundin aus Neufundland und ihrem indonesischen Freund übernachten. Auf dem Weg gabelten wir noch Sassi , meine Schwester und Andreas ihren Freund auf. Sie wollten ihre Ausrüstung ausprobieren, in drei Wochen starten sie ihre Reise nach Südamerika. Das Wetter dazu war ideal: 400km heftiger Regen.
Das schöne an Passau war das neufundländisch-indonesische Essen von Jeanine und ihrem Freund Seito. Eine eher außergewöhnliche aber wohlschmeckende Kombination. Weniger schön war der der Strafzettel am nächsten Tag der unsere Mopeds zierte.

Tags: Passau Deutschland Motorrad
Map: N 48° 57.351 E 13° 46.391

Created at: 25. July 2008

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