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Schlagwörter von Fernweh: Argentinien
11 Logbücher | 370 Fotos | ReisepassReiseberichte markiert mit Argentinien:
1 2Immer gen Sueden - Caraterra Austral, Routa 40
22. Februar 2005 | de
21547km unterwegs mit Emma
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Um den Sueden Chiles zu erschliessen wurde die Caratera Austral gebaut. Wir folgten ihr von Chaiten aus. Das Schotterstraesschen windet sich durch die tolle Berglandschaft Chiles. Im kleinen Dorf Puerto Tranquilo (der Name ist Programm) legten wir eine kleine Rast ein. Das Kaff hat zwar nur 415 Einwohner dafuer aber nen eigenen Radiosender. An dem See dort zeltet seit geraumer Zeit Rene und wartet auf ein neues Ritzel fuer seine GS. Waehrend der drei Tage die wir dort blieben kamen immer wieder neue Leute vorbei: Zuerst Kevin und Julia dann Christoph der rasende KTM Fahrer und die zwei um die Welt radelnde Schweizer Dani und Ester. Ueberhaupt ist Patagonien ein recht beliebtes Reiseziel. Man trifft immer wieder (langzeit) Reisende zu Fuss, mit dem Fahrrad, Auto Wohnmobil und natuerlich Motorrad. Dazu kommen noch die ganzen Touristen.
Ueber Chile Chico kamen wir wieder nach Argentinien und fuhren die beruehmt beruechtigte Routa 40 entlang. Wir hatten schon jede Menge Geschichten ueber die Stuerme in dieser Region gehoert die das Motorradfahren fast unmoeglich auf der Schotterstrasse machen sollen. Petrus meinte es jedoch gut mit uns, von Sturm keine Spur. Dafuer jedoch jede Menge Viecher: Guerteltiere, Lamas, vogelstraussaehnliche Voegel und jede menge Kaninchen kreuzten immer wieder unseren Weg.
In El Chaiten machten wir einen Abstecher zum Fitz Roy und danach schaute ich noch beim Gletscher Perito Moreno vorbei. Eine sehr beeindruckende Eismasse die zerklueftet vor einem aufragt. Immer wieder birstet das Eis mit einem donneraehnlichen Grollen.
Nun folgt die letzte Etappe: Feuerland
Schlagwörter:
El Calafate
Argentinien
Karte:
S 50° 33.938
W 72° 26.737
Zum Logbuch | Autor: Fernweh
Routa 3 - Ushuaia -> Azul
16. März 2005 | de
26560km unterwegs mit Emma
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Marco hatte verdammtes Pech: Kurz vor El Chaiten hatte er auf einmal das ganze Gesicht voller Oel: Ein Standrohr seiner Gabel war gebrochen. Damit ist die Reise fuer ihn vorlauefig beendet. Er versucht nun sein Moped (Es heisst uebrigens Barbie) nach Buenos Aires zu schaffen. Wie es ihm dabei ergeht kann man sicherlich demnaechst auf seiner Homepage nachlesen. Ich wuensche ihm und Barbie jedenfalls viel Glueck und auf das wir in BA wieder ein Bier oder zwei zusammen trinken.
Ich machte mich derweil alleine auf die letzte Suedetappe: Feuerland bis Ushuaia. Ushuaia, die suedlichste Stadt der Welt (Eigenwerbung) ist von Touristen bevoelkert. die entweder das EndeDerWeltFoto machen wollen oder auf ihre Passage in die Antarktis warten. Da ich nicht so viel Geld habe beschraenkte ich mich halt aufs Foto. Es ist recht kalt da unten so dass ich mich bald wieder auf den Weg in den Norden machte. Runde 3000 km Pama bis Buenos Aires. Es gibt hier nur eine langweilige Strasse, Gras Schafe und Wind.
Es geht auch ne Nummer kleiner:
Schon lange bevor ich Friedrich kannte, hoerte ich von ihm von einem entgegenkommenden Motorradfahrer. Friedrich ist mit einer 100ccm Honda Hero in Argentinien unterwegs. Sie braucht zwar mehr Oel als jeder Zweitakter und wird von dicken Lagen Isolierband zusammengehalten faehrt aber immer noch gen Norden. Wir verbrachten ein paar Abende mit Grillen und Geschichen erzaehlen. Friedrich weihte mich auch in die Kunst des Mate trinken ein. Das ist so ne Art Tee den man ausm Kuerbis mit nem Roehrle trinkt.
Zwischenstopp in Valdez, eine recht grosse Halbinsel. Hier kann man alle moeglichen (Meeres)tiere in freier Wildbahn beobachten: Pinguine, Seeloewen, Seelefanten und Wale. Die groesste Attrakion sind die Orcas. Sie kommen an Land geschwommen und holen sich die Seeloewen vom Strand. Weiter nach Azul. Dort mache ich gerade einen laengeren Zwischenstopp um die Emma wieder auf Vordermann zu bringen. Doch davon mehr in dem naechsten Bericht.
Vielleicht noch ein paar Worte zu den argentinischen Verkehrsplanern. Das scheinen seltsame Wesen zu sein. Sie leben offensichtlich in einem Art Paralleluniversum oder sowas ohne Verbindung zu unserer Welt. Dort ersinnen sie die tollsten Verkehrskonstrukte wie beispielsweise Kreisel mit X ein und Ausfahrten dazu noch ne Strasse mitendurch und das ganze mit ein paar Ampeln dekoriert. Letztendlich weiss zwar keiner mehr ob, wann und wo er fahren darf aber das ist letztendlich auch egal. Es faehrt eh jeder so wie er denkt. Auch die Geschwindigkeitsbeschraenkungen haben eher Emfehlungscharakter. Da ist ploetzlich im Nichts die Geschwindigkeit auf 20 km/h beschraenkt aber jeder faehrt mit 100 vorbei.
Schlagwörter:
Azul, Argentinien
Argentinien
Karte:
S 36° 47.
W 59° 51.
Zum Logbuch | Autor: Fernweh
Uruguay - Unfall, Capo Polonia
01. April 2005 | de
28924km unterwegs mit Emma
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In Buenos Aires holte ich Nadia, eine alte (Schulfreundin) vom Joscha, ab. Sie entfloh der Kaelte Chicagos fuer ein paar Tage. Wir erkundeten zusammen Urugay. Es ging erstmal eine Weile auf argentinischer Seite entlang des Rio Uruguay bis wir zur ersten Bruecke kamen. Von da an hielten wir uns an die Routa 14 welche von West nach Ost quer durch Uruguay fuehrt. Die Landschaft ist huegelig und von Weiden und Eukalyptusplantagen gepraegt. Je naeher man der Kueste kommt desto oefter sieht man Palmen rumstehen. Die ersten Tage vergingen wie im Flug mit Fahren, Fotografieren und Grillen.
Dann der Unfall. Es ist zum Glueck nichts Schlimmes passiert. Dafuer konnten wir einmal mehr die unglaubliche Hilfsbereitschaft der Menschen hier erleben. Stellvertretend fuer alle anderen Beispiele hier ein chronologischer Abriss der Ereignisse:
14:24 Auf der Landstrasse irgendwo in Uruguay. Die Sonne scheint, die Emma brummt mit 100 km/h vor sich hin, die Welt ist in Ordnung
14:25 Ploetzlich geraet die Emma aus dem Gleichgewicht und schlingert wie verrueckt. Alles geht schneller als man denken kann. Wir machen einen Abflug in die Pampa und kullern durch die Gegend. Erst mal rausfinden ob wir noch ganz sind. Sind wir.
14:26 Ein Auto haelt. Zwei Typen helfen uns das Motorrad aufzustellen. Erste Bestandsaufnahme: Platten hinten, der Reifen ist ziemlich kaputt, der Lenker ist verbogen, die Alukisten fahren in der Gegend rum. Diagnose: nicht fahrbereit. Wir muessen in eine Werkstatt.
14:32 Die zwei fahren Nadia ins naechste Kaff um einen Transport zu organisieren. Ich sammel derweil unsere Sachen ein.
14:49 Die drei kommen zurueck. Der Besitzer des einzigen LKWs im Dorf ist gerade unauffindbar. Wir beschliessen auf einen vorbeifahrenden LKW zu warten. Die Typen verabschieden sich.
14:51 Es kommt ein Typ aus dem Dorf angefahren. Wir schwaetzen ein bisschen (also Nadia und der Typ, mein Spanisch ist noch sehr unterentwickelt). Ploetzlich sieht er den Dorf-LKW rumfahren. Er duest mit seinem klapprigen Gefaehrt los um ihn abzufangen.
15:59 Der Dorflkw kommt samt Fahrer. Es ist ein Laster mit dem normalerweise Kuehe durch die Gegend chauffiert werden. Die Ladekante ist ziemlich hoch. Also faehrt unser Freund wieder los und organisiert irgendwoher ein paar Helfer.
15:23 Die Emma ist fest verzurrt, es kann losgehen.
15:45 Ankunft bei der Gomeria (Reifenwerkstatt) in Cerro Chato. Wir lernen den englischsprechenden Gaston kennen. Er hilft beim Abladen von Emma.
16:00 Der LKW Fahrer lehnt partout eine Bezahlung mit dem Hinweis ab, er haette nun was zu erzahlen am Stammtisch.
16:10 Ich baue das Hinterrad von Emma aus. Es stellt sich heraus, dass der Schlauch geplatzt und der Reifen erheblich beschaedigt ist. Es ist nicht moeglich damit weiterzufahren. Wir brauchen also nen neuen. Aber woher nehmen? Cerro Chato ist ein kleines Kaff mitten im Nichts.
16:30 Der Gomeriabesitzer bietet uns an zu versuchen einen Reifen aus der Hauptstadt Montevideo zu organisieren. Erschwerend kommt hinzu, dass morgen Ostern anfaengt und somit alles fuer den Rest der Woche zu hat. Waehrend sich der Gomeriamann hinter sein Telefon klemmt verusche ich derweil Emmas Lenker wieder geradezubiegen. Er hat sich beim Unfall vor Schreck um 90 Grad verbogen.
16:45 Gaston bietet an den Koffer mitzunehmen und die Halterung von nem Freund reparieren zu lassen. Hoert sich gut an :-)
17:30 Der Gommeriamann hat was gefunden: Reifen in der richtigen Dimension. Er weiss zwar nicht genau welche dafuer wuerde sie ein Kumpel noch heute abend aus Montevideo mitbringen. Ok ist gebongt. 18:00 Gaston kommt mit den Koffern zurueck und laed uns auf seine Farm ein.
19:00 Wir hocken auf der Ladefleache seines Lieferwagens zusammen mit nem Reifen, Bier, Chips, Huehnerfutter, und ner Tuete voll Fleisch und fahren seiner Farm entgegen.
21:30 Asado :-) Wir lernen alles ueber das Management einer Farm kennen.
23:30 Wir fallen totmuede ins Bett. Gaston hat gestern die Kaelber von ihren Muettern getrennt. Es muht die ganze Nacht herzergreifend.
Am naechsten morgen brachte er uns zurueck nach Cerro Chato. Dort warteten bereits zwei taiwanische Crossreifen auf Emma. Juhu es kann weitergehen. Die Hilfsbereitschaft der Leute hat eine beschissene Situation in ein Happy End verwandelt.
Wir erreichten den Atlantik bei Cabo Polonio. Ein Badeort bestehend aus einem Leuchtturm und ein paar Huetten. Es gibt keine Strasse dorthin sondern nur einen Pfad ueber die Duenen. Man hat ein bisschen das Gefuehl in einer Hippikomune gelandet zu sein. Den Seeloewen scheints auch ganz gut dort zu gefallen.
Danach gings entlang der Kueste ueber Punta del Este und Montevideo nach Colonia del Sacramento. Von dort mit der Faehre zurueck nach Buenos Aires.
Schlagwörter:
Azul, Argentinien
Argentinien
Karte:
S 36° 47.
W 59° 51.
Zum Logbuch | Autor: Fernweh
La Posta - Willkommen daheim
02. April 2005 | de
28924km unterwegs mit Emma
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Azul ist ein kleines gemuetliches Staedchen suedwestlich von Buenos Aires (entlang der Routa 3). In Azul lebt Jorge samt Frau Monica, Tochter Penny und ner Huehnerschar. Jorge hat nen winzigen Laden fuer Mopedersatzteile. Daneben steht die Posta: Ein Raum mit Stockbetten, ner Kueche und Bad mit holzbeheizter Dusche. Nebenan die Garage fuer die Motorraeder. An den Waenden stehen die Namen unzaehliger Motorradfahrer die schon Jorges Gastfreundschaft genossen haben.
Jorge, eine Seele von Mensch, heisst in der Posta Motorradreisende aus aller Herren Laender willkommen. Die meisten bleiben viel laenger als urspruenglich geplant. So auch ich: Ich bin nun schon zum zweiten Mal hier. Man kann in der Posta sein Moped richten, ausspannen und natuerlich ein argentinisches Asado (Grillfescht) geniesen.
Apropos Asado: Wie kamen gerade rechtzeitig zum Kuhfest. Die Argentinier grillen (fuer die schweizerischen Leser: grillieren) immer im Superlativ. Diesmal kamen die Kuehe gleich am Stueck aufs Feuer. Samt Fell. Das Fleisch wurde dann per Kilo verkauft. Fuer den “normalen” Hunger 1/2 Kilo pro Person, fuer die Hungrigen entsprechend mehr.
Es war wie ein Klassentreffen: Marco war da, dazu Rene, Kathrin und Jan aus Deutschland, und die Englaender Tony und Bob.
Fuer alle die auch mal vorbeischauen wollen die Adresse:
la posta del viajero en moto
Mendoza 685
7300 Azul
Argentinia
Schlagwörter:
Azul, Argentinien
Argentinien
Karte:
S 36° 47.
W 59° 51.
Zum Logbuch | Autor: Fernweh
Iberasuempfe - Schlammpiste, Krokodile, Affen und Nacht der schwarzen Kaefer
12. April 2005 | de
30118km unterwegs mit Emma
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In Buenos Aires traf ich Sherrie, eine kanadische Freundin, die ich aus Korea kannte. Gemeinsam fuhren wir Richtung Norden. Die Routa 14 ist beruechtigt fuer ihre korrupte Polizei. Sie stoppen mit Vorliebe auslaendische Motorradfahrer um ihnen ein paar Pesos abzuknuepfen. Dank horizonsunlimited waren wir jedoch entsprechend vorgewarnt. Und tatsaechlich: Ein Polizeiposten stoppte uns und fragte wo wir unseren Feuerloescher haetten. Der waere obligatorisch. Ich habe jede Menge Zeugs dabei. Emma kommt daher wie ein Lastesel. Einen Feuerloescher hab ich jedoch nicht. Und wenn ich mirs so recht ueberlege ist er auch nicht wirklich essentiell. Also verneinte ich die Frage und sagte auch, dass dieser nicht noetig ist. Daraufhin produzierte der Polizist eine Kopie einer Werbung fuer Feuerloescher um seine Argumentation zu untermauern. Ich wollte im Gegenzug seinen Ausweis sehen und zeigte ihm einen Auszug aus der argentinischen Strassenverkehrsordnung. Von da an war der Feuerloescher doch nicht mehr so interessant und wir konnten weiterfahren.
Von Mercedes einem kleinen Nest im nordoestlichen Argentinien, fuehrt eine Erdstrasse ins Ibera Sumpfgebiet. Erdstrassen sind eigenlich eine schoene Abwechslung zu den schnurgeraden Asphaltbaendern Argentiniens. Problematisch ist nur Regen. Dann wird aus Dreck Matsch. Es regnete in den letzten Tagen jede Menge. Petrus schuettete solche Wassermassen herab, dass in mir schon die Vermutung zu keimen begann er experimentiere mit einer zweiten Sinnflut. Die Strasse zur Lagune artete dementsprechend in eine Schlammschlacht aus.
Dort angekommen wurden wir durch die Tierwelt jedoch mehr als entschaedigt. Wir wanderten auf Sielmanns Spuren.
Wir hoerten es gaebe hier Krokodile. Die wollten wir natuerlich sehen. Was wir nicht wussten, dass sie direkt am Campingplatz wohnen. Nach einer Eingewoehnungszeit teilten wir uns die Wiese vorm Zelt ganz ungezwungen mit Charly. Charly, ein Krokodil in den Zwanzigern, ist ein Feinschmecker. Ihm munden Kekse ganz vortefflich.
Auf einer Bootstour konnten wir die Flora und Fauna des Parks bewundern. Neben jeder Menge Krokodile sahen wir Hirsche, Otter, alle moegliche Voegel und komische braune Tiere deren Namen ich vergessen hab. Sie sehen aus wie eine Mischung aus Biber, Elchkopf und Riesenhamster. Mit nem Parkranger machten wir noch eine Stippvisite zu einer Affenfamilie.
Suempfe sind eine ideale Brutstaette fuer Insekten. Anscheinend insbesondere fuer schwarze Kaefer. Am zweiten Abend hatten die wohl einen Familienausflug. Und schwarze Kaefer haben eine recht grosse Verwandschaft. Alles war voll von schwarzen Kaefern. Lief man aufs Klo so mischte sich zu dem Summen und Brummen das unagenehme Krachgeraeusch welches beim Zertreten von Kaefern entsteht. Diese waren so zahlreich, dass man auch mit den besten Absichten nicht umhin kam auf sie draufzudappen.
Doppelwandzelte sind eine feine Sache. Sie verhindern, dass Kondenzwasser aus die Bewohner tropft. Ein gravierender Nachteil ergibt sich jedoch wenn man Heuschrecken als Nachbarn hat. Denen gefaellt anscheinend der Platz zwischen den zwei Planen. Sie finden auch gut den Weg dort hinein, nur nicht mehr hinaus. Naturgemaess legen sie ihren Weg huependerweise zurueck. Das ist jedoch recht schwierig zwischen zwei Zeltplanen. Dementsprechen huepfen sie die ganze Nacht wie verrueckt gegen die obere Plane. Da das nicht viel bringt kriegen sie Schiss. Duennschiss. Das ist ne ganz schoene Sauerei an der weissen Zeltdecke.
Schlagwörter:
Posadas
Argentinien
Karte:
S 27° 45.923
W 55° 74.634
Zum Logbuch | Autor: Fernweh
Wordless Wednesday - Crocodiles in Argentina
25. Juni 2008 | en

Schlagwörter:
Posadas
Argentinien
crocodile
Karte:
S 27° 45.923
W 55° 74.634
Erstellt am: 25. Juni 2008
Zum Logbuch | Autor: FernwehPechsträne - Von Igazu zurück nach Buenos Aires
16. Mai 2005 | de
32249km unterwegs mit Emma
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Manchmal hat man Pech. Manchmal mehr, manchmal weniger. Aber manchmal auch viel. Das ist dann ne Pechsstraene. Auf so eine stiessen wir nach der Rueckkehr von den Wasserfaellen. Es fing davon an, dass tausende von Ameisen unser Zelt bevoelkerten. Dieses stand dummerweise unter einem Baum von welchem klebriges Zeug tropfte. Den Ameisen schmeckte es.
Ich begann mich ueber Emmas Vorderreifen zu wundern. Sein Profil schwand von Tag zu Tag dahin. Klar, es sind Cross Reifen aber trotzdem war es verwunderlich, dass der Vorderreifen sich schneller abfuhr als der Hinterreifen. Vor allem angesichts des ganzen Gewichts hinten. Aber naja.
Ema hatte einen Oelwechsel noetig. Dabei fasste ich zuaelligerweise mal die Bremsscheibe an. Sie war heiss! Die Bremsbelaege komplett abgefahren… Hm das konnte nur bedeuten, dass Emma staendig bremste. Ich tauschte erstmal die Bremsbelaege gegen neue aus. Das verschlimmerte das Problem nur noch. Ich wandte alle moeglichen und unmoeglichen Tricks an: Keine Besserung. Hm, es es ist keine gute Idee so weiterzufahren und alle 2000 km Vorderreifen und Bremsbelaege zu wechseln. Also auf zur Werkstatt.
Igazu ist ein kleines Kaff. Ich fragte mich nach der hiesigen Motorradwerkstatt durch. Diese entpuppte sich als gemeine Feld, Wald und Wiesenwerkstatt. Eine groessere Garage, ein paar Schrauber die Mate trinken. Ueberall standen mehr oder weniger demontierte Motorraeder rum. Mit Haenden und Fuessen erklaerte ich ihnen was von ihnen wollte. Ihre Diagnose: Die Bremsscheibe ist kaputt. Da solche dort nicht gerade haeuftig sind ist die Frage: was tun? Der Meisterschrauber hat einen Kollegen mit einer Drehmaschine. Er mache den lieben langen Tag nichts anderes als Bremsscheiben abdrehen. Also holpern wir auf nem halb demontierten Moped Richtung Bremsscheibenabdreher. In meiner Linken hielt ich die Bremsscheibe in der Rechten klammerte ich mich ans Moped. Dazu versuchte ich natuerlich ein recht ernstes Gesicht aufzusetzen. Als ob ich jeden Tag so durch die Gegend eiern wuerde …
Bei seinem Kumpel angekommen fanden wir tatsaechlich eine Drehmaschine vor. Offensichtlich macht er so etwas oefters. Es lagen mehrere Bremsscheiben herum. Nach eingehender Diskussion von der ich so gut wie nichts verstand machte sich dann der Meister ans Werk. Etwas spaeter und 20 Pesos aermer bauten wir die Bremsscheibe wieder ein. Ergebnis: Unveraendert. Die Bremse bremste immer noch. Permanent. Ich entschloss mich 300 km weiter suedlich zu fahren. Dort war die naechste groessere Stadt: Posadas. Dort wuerde uns hoffentlich jemand helfen koennen.
Wir kamen am Abend in Posadas an. Wir suchten uns etwas ausserhalb der Stadt ein nettes Plaetzchen zum Uebernachten. Es dauert ja jeden Abend immer eine Weile bis das Zelt steht, die Isomaten aufgeblasen und die Koffer ausgepackt sind. Ehrlich gesagt ist das auch immer etwas laestig. So bin ich immer froh wenn dies alles erledigt ist. So auch an diesem Abend. Als wir uns jedoch gerade haeusslich niedergelassen hatten kam der Besitzer vorbei. Er meinte wir koennten hier nicht uebernachten. Ich konnte leider nicht den Grund dafuer herausfinden. Also haben wir halt alles wieder abgebaut und wieder aufgeladen. Der Besitzer war jedoch sehr nett und hat uns ne andere Weide gezeigt wo wir uebernachten durften.
In Posadas fragten wir uns von einer Werkstatt zur anderen durch bis wir jemand fanden der sich der defekten Bremsscheibe annahm: Todi. Todi ist Argentinier oesterreichischer Abstammung und hat eine kleine Mopedwerkstatt. Er hat auch einen Freund der Bremsscheiben reparieren kann. Bei diesem waren wir dann auch. 20 Pesos spaeter hatte ich eine komplett kaputte Bremsscheibe. Sie war nun verschieden dick. Der Bremshebel pulsierte wie bei einem verrueckt gewordenen ABS. Der Bremsweg verlaengerte sich dementsprechend. Wir riefen bei der argentinischen BMW Vertretung an. Sie verlangen fuer eine neue Bremsscheibe 500 Euro (in Deutschland 260) und brauchen zum Liefern mindestens 25 Tage. Todi hatte die Idee eine neue zu bauen. Ich hatte inzwischen jedoch die Schnauze voll und beschloss zurueck nach Buenos Aires zu fahren. Kein ungefaehrliches Unterfangen. 1000 km ohne funktionierende Vorderradbremse. Todi lud uns zum Uebernachten ein. Wir hatten mal wieder ein ueppiges Asado und jede Menge Bier um den Aerger runterzuspuelen.
Kaum war Emma am naechsten Tag bepackt und abfahrtbereit fing wieder der Regen an. Er sollte uns eine ganze Weile begleiten. Es blitzte und donnerte dazu staendig. Es ist ein recht eingentuemliches Gefuehl so durch die Gegend zu fahren. Wir wurden wieder komplett durchnaesst. Doch nicht nur uns machte der Regen zu schaffen. Emma hatte Zuendaussetzer die sich immer mehr verschlimmerten. Es schien am Zuendkabel zu liegen.
Ab und an muss Emma aufgetankt werden. Wir bogen in die naechste Tankstelle ein und rollten Richtung Zapfsaeule. Auf einmal ein unangenehmes Geraeusch am Hinterrad. Ich vermutete zuerst, dass sich Dreck zwischen Schwinge und Rad festgesetzt hatte. Nachdem ich unter Emma gekrabbelt war um der Ursache des Geraeusches auf die Schliche zu kommen stellte ich jedoch fest, dass eine Speiche das Zeitliche gesegnet hatte. Sie war gebrochen. Das andere Ende war in die Trommelbremse gefallen und hatte seine Spuren hinterlassen. Ein Speichenbruch ist was unanenehmes. Denn fehlt eine Speiche so ist die Belastung der Nachbarspeichen um so groesser. Aus einer gebrochenen Speiche koennen dann schnell mehrere werden. Und dann ist Schluss mit lustig. Wir fuhren weiter und hofften das Beste!
Wir kamen wieder in die Gegend des korrupten Polizeipostens. Und tatsaechlich stoppte uns auch derselbe Polizist wieder. Er schaute mir in die Augen, dann auf das Nummernschild, dachte nach und fragte dann ob ich Deutscher waere. Offensichtlich erinnerte er sich an unsere letzte Begegnung. Er hatte keine weiteren Fragen. Wir durften weiterfahren.
Die Emma lief immer schlechter. Sie lief nun auch im Trockenen bei niedrigen Drehzahlen nur auf einem Zylinder. Die Leute schauten immer interessiert wenn ich den Motor immer wieder abwuergte und dann mit heulendem Motor davonschlich. Ich hoffte sie schaffe es bis Buenos Aires.
Wieder eine Polizeikontrolle. Sie wollten erst meine Versicherung sehen, dann wieder den Feuerloescher. Inzwischen hatte ich das Spiel durchschaut und spielte eifrig mit. Wild gestikulierend bemuehte ich mich den Polizisten zu verstehen. Leider komplett erfolglos:
Fuego? Sii, siii, pero por cigarillo no por moto. No Moto machen kaputt. Pero no se. English? No Yo Aleman No hablas Aleman? No fuego…Argentina es muy bien.
Es war schwer sich das Lachen zu verkneifen. Das diese Touristen aber auch immer so dumm sein muessen. Offensichtlich war es nicht moeglich mir zu vermitteln, das ich einen Feuerloescher mitzufuehren hatte. Also stellte er mir einfach mal so einen Strafzettel aus. 90 Pesos (ca. 25 Euro). Ich koenne entweder 90 Pesos oder aber auch wahlweise 90 US$ zahlen. Wollte ich aber nicht. Und so hab ich mal wieder einen auf zwar freundliche aber komplett dummen Touristen gemacht. Das Geheimniss heisst Zeit. Man muss einfach viel mehr Zeit haben wie die Polizisten. Erst mal was im Tankrucksack nachschauen, eine Rauchen dann den Oelstand kontrollieren, wieder ein paar Minuten ein dummes Gesicht machen und in den Himmel schauen, die Karte studieren, den Schuh ausziehen und ein Steinchen rausholen, ein paar Sachen auf der Karte nachschauen, Essen auspacken und ein ordentliches Vesper zubereiten, aufs Klo gehen… Ich habe Zeit.
Die Pesos blieben in meiner Tasche aber mit einer Erfahrung reicher gings weiter. Es tut gut nach den ganzen Missgeschicken lauthals in den Helm zu lachen.
Es wurde langsam dunkel. Zeit fuer einen Zeltplatz. Doch das ist meistens gar nicht so einfach da entlang den Strassen die Farmen beginnen. Und diese sind eingezaeunt. Diesmal hatten wir jedoch auf Anhieb Glueck: Schon beim ersten Versuch fanden wir einen perfekten Zeltplatz: Hinter einem kleinen Waeldchen war eine Wiese ohne Steine und ohne Matsch. Das Waeldchen lieferte Feuerholz soviel man wollte. So brutzelten bald die Wuerstchen auf dem Grill. Darueber funkelten 1000 Sterne am Himmel. Die Pechstraene schien ueberstanden.
Denkste. 5 Minuten spaeter kam der Bauer mit seinem Traktor angefahren. Er meinte man koenne da nicht Zelten (mangels Spanisch konnte ich leider den Grund nicht erfahren). Er war jedoch sehr nett und wir konnten auf der anderen Strassenseite neben seinem Lagerschuppen uebernachten. Also bauten wir alles wieder ab- und auf. Ich hatte bisher immer Glueck beim Wildcampen. Nie wollte jemand was von mir. Nicht mal auf dem Friedhof in Korea. Und nun schon zum zweiten mal innerhalb von drei Tagen.
Am naechsten Morgen gings weiter. Kaum waren wir losgefahren erwarteten uns schon meine Freunde von der Polizei. Ich sei zu schnell gefahren. Da waere eine Geschwindigkeitskonrolle vor 5 Kilometern gewesen. Hm, erstens sind wir noch keine 2km gefahren und zweitens schlichen wir mit 70 maximal 80 km/h durch die Gegend. Meine Laune ist morgens nicht die beste. Polizisten die versuchen mich zu verarschen steigert sie nicht gerade. Wir konnten weiterfahren.
10 Minuten spaeter eine erneute Polizeikontrolle. Mein Fuehrerschein sei abgelaufen. Der Polizeibeamte deutete ganz aufgeregt auf das Ausstellungsdatum. Langsam fing die Polizei an zu nerven
Wir kamen wohlbehalten in Buenos Aires an. Dort wohnen wir seid drei Wochen in der Juhe. Das gute daran ist, dass wir einen kostenlosen Internetanschluss haben. Ich bin fleissig am Programmieren. So kann ich wenigstens das Loch in der Reisekasse etwas aufbessern.
Die Ersatzteile sind auf dem Weg und sollten in den naechsten Tagen hier eintreffen. Hoffentlich. Wie es dann weitergeht weiss ich noch nicht genau. Bolivien ist jedoch immer noch das Ziel. Ich hoffe es klappt diesmal.
Schlagwörter:
Buenos Aires
Argentinien
Karte:
S 34° 63.320
W 58° 40.332
Zum Logbuch | Autor: Fernweh
Ein Jahr unterwegs - 365 spannende Tage
18. Mai 2005 | de
32249km unterwegs mit Emma
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Gestern war der 17.Mai 2005.
Der 17.Mai 2004 war ein schoenen Fruehlingstag. Jedenfalls in Sindelfingen. An diesem 17. Mai packte ich meinen letzten Krempel zusammen und startete ins Ungewisse. Mario wartete schon bei seinem Onkel in Berlin auf mich.
Viel ist inzwischen geschehen.
Gestern hatten wir eine lustige kleine Feier mit ein paar anderen (Motorrad)Reisenden.
Ich hab mal ein bissle gerechnet und ne Statistik gemacht:
Waehrend dem Jahr habe ich
32.249 km auf Emma
24.146 km mit dem Flugzeug
900 km mit dem Schiff und
12.470 km mit Bus und Bahn zurueckgelegt.
Schaun mer mal wieviele es noch werden. ;-)
Heute kamen endlich meine Ersatzteile an :-) Ich hoffe nun, dass wir Ende der Woche wieder durchstarten koennen. Nachstes Ziel ist Bolivien. Dort moechte ich den Salzsee anschauen. Die politische Lage ist im Moment jedoch etwas instabil. Daher werden wir flexibel bleiben und bei einer Verschlechterung Boliven umfahren und stattdessen den Norden Chiles und Peru erkunden.
Schlagwörter:
Buenos Aires
Argentinien
Karte:
S 34° 63.320
W 58° 40.332
Zum Logbuch | Autor: Fernweh
Der Nordosten Argentiniens - Kondore und Berge
02. Juni 2005 | de
35277km unterwegs mit Emma
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Nach fünf Wochen war es dann endlich soweit: Emma stand wie neu in Javiers Werkstatt. Am Vorderrad glänzte eine neue Bremsscheibe, eine Stahlflexleitung schlängelte sich elegant an der Gabel entlang. Sie war endlich wieder startklar. Während ich es noch gar nicht fassen konnte, dass es nun tatsächlich weitergehen sollte fiel mein Blick auf das Hinterrad. Und siehe da ein Stück Draht hatte sich frech in dasselbe gebohrt! Eine halbe Stunde später konnte es dann aber wirklich weitergehen.
Während der letzten fünf Wochen war es Herbst geworden. Waren wir noch mit sommerlichen Temperaturen in Buenos Aires angekommen so war es nun schon deutlich kälter. Es wurde Zeit die Motorradkleider wieder mit ihrem Innenfutter auszustatten. Die Bäume hatten all ihr Laub verloren, die Tage wurden merklich kürzer. Während man in der Stadt diese Veränderungen nur unmerklich zur Kenntnis nimmt so spürt man sie umso intensiver wenn man mit Motorrad und Zelt unterwegs ist.
Erstes Ziel auf dem Weg nach Bolivien war die Sierra rund um Cordoba. Dieses uralte Gebirge ist die Heimat der Kondore. Diese grössten flugfähigen Vögel der Erde haben eine Flügelspannweite von über drei Meter. Dank ihrer riesigen Flügel sind die Kondore ausgezeichnete Segler. Sie nutzen thermische Aufwinde um sich in die Höhe zu schrauben. So segeln sie stundenlang dahin ohne einen einzigen Flügelschlag. Ein nettes Sträßchen windet sich von dem Touristenresort Merlo in unzähligen Serpentinen ins Gebirge. Die ersten richtigen Kurven seit Ushuaia. Das war vor über 10.000 Kilometern! Und tatsächlich, kaum hatten wir unser Picknick am Aussichtspunkt ausgepackt zeigte sich auch schon der erste Kondor.
Wir fuhren weiter in den Nordwesten Argentiniens. Dieser ist weit weniger bekannt wie Patagonien aber ebenso faszinierend. Die Gegend ist recht trocken. Es gedeihen Dornenbüsche und Kakteen. Die Routa 40 führt zwischen den Anden und Vorgebirgen hindurch, kleine kurvige Schottersträßchen führen über die Berge. Die Gebirgszüge sind von vielen Tälern durchzogen, Wind und Wetter haben bizarre Strukturen geschaffen. Die Farben sind atemberaubend, besonders bei Sonnenuntergang. Leuchtendes rotbraun wechselt sich mit weiß, grau und fast schwarzem Gestein ab. Dazwischen wieder ein paar grüne oder dunkelbraune Kuppen. Wir besichtigten den Ischigualasto Nationalpark, besser bekannt unter Valle de la Luna. Er ist berühmt für seine Dinosaurierfunde. Die ganze Gegend erinnerte an Canyonlands im Südwesten der USA. Es schienen nicht viele Gringos in diesen hauptsächlich von Indios bewohnten Landstrich zu kommen. Schon gar nicht mit dem Motorrad. Die Leute betrachteten uns ausgiebig. Wir fuhren nordwärts nach Salta. Dort holten wir Informationen über die Lage in Bolivien ein.
Bolivien ist eins der ärmsten und politisch instabilsten Länder Südamerikas. Immer wieder gibt es politische Unruhen. Die Lage war in den letzten Monaten relativ ruhig. Vor kurzem spitzte sich jedoch die Situation wieder deutlich zu. Das Auswärtige Amt gab eine Reisewarnung, Einheimische vor Ort bestätigten die problematische Situation. Daher strichen wir Bolivien erst einmal von unserer Route und fuhren vom Norden Argentiniens nach Chile in die Atacamawüste.
Der Tag begann meist mit einem Lagerfeuer und endete auch damit. Wenn ich mich aus meinem Schlafsack herausgewagt habe (es war morgens ziemlich kalt) brachte ich erstmal das Feuer wieder in Gang. Zum Frühstück gab es meist getoastetes Brot mit Früchten oder ein Weckle mit Avocadoaufstrich. Manchmal auch ein Sonntagsfrühstück mit Rührei, Tomaten und Speck. Danach ein Mate zum fit werden. Es ist erstaunlich wie viel besser diese Sachen im Freien an einem Lagerfeuer schmecken können. Es wurde recht frühzeitig dunkel. So um fünf Uhr nachmittags hielt ich Ausschau nach einem Zeltplatz. Es dauerte meist eine Weile bis wir etwas fanden da alle Farmen eingezäunt sind. Mit etwas Geduld findet man aber eigentlich immer ein nettes Plätzchen. Zeit zum Kochen. Ich hatte einen kleinen Grill dabei und einen Topf. Das musste genügen. So gab es meist Pasta oder Reis. Und natürlich Sachen vom Grill, argentinisches Rindfleisch oder Würstchen. Danach einen Tee unter tausenden von Sternen.
Schlagwörter:
Cordoba
Sierra
Motorrad
Anden
Salta
Argentinien
Karte:
S 24° 79.
W 65° 41.
Zum Logbuch | Autor: Fernweh
Wordless Wednesday
11. Juni 2008 | de

Schlagwörter:
wordless wednesday
Salinas Grande
Argentinien
Karte:
S 23° 60.347
W 65° 88.037
Erstellt am: 11. Juni 2008
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