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1 2Die Überfahrt
10. August 2003 | de
Bizarre Felsformationen
Die Lofoten bestehen aus vielen kleinen Inseln. Wir schipperten immer in Sichtweite der Felsen entlang nach Südwesten und waren fasziniert, wie die Berge, die die Inseln bildeten, teilweise auf über 1000 Meter über den Meerespiegel empor schossen.
Das Nordmeer war ruhig und wir hatten eine angenehme fahrt, bei der wir eigentlich die ganze Zeit fasziniert aus dem Fenster schauten und uns mit den beiden Schweizern unterhielten. Dem Dirk ging es auch wieder besser und war auch wieder zu uns gestoßen.
Das Schnellboot gleitete über das Wasser, zog an vereinzelten Häusern auf den Felsen vorbei und hielt des öfteren an kleinen Stegs um Post abzuladen. Wenn man raus ging, und mit der Leiter auf den ersten Stock des Decks kletterte spürte man die salzige Gischt auf der Haut und die klare, kalte Luft die durch den Fahrtwind an den Klamotten riss.
Eine größere Pause gab es im Hafen von Svolvaer. Hier war es sehr nebelig und man konnte die tückischen Felsen nur erahnen.
Während der Fahrt haben wir uns einen kleinen Imbiss an Bord gegönnt.
Wir fuhren so ca. 4 Stunden mit dem Schnellboot bis Vestvågøy. Wir waren uns nun einig: wir wollten zusammen mit den Schweizern bis ganz runter an den südwestlichesten Zipfel der Lofoten in ein Dorf namens Å (gepsrochen: Oh)
Tankstellenstopp
Die Landratten hatten nun endlich wieder Festland. Dirk war froh :) Runter von dem Hurtigrutenboot und rein in die Tanke: haben noch ne Runde Onkel Ben’s Süßsauer gekauft, sonst würden wir ja total verhungern. Es war inzwischen Abend und wir erwischten den letzten Bus in Richtung dem Dorf mit dem kurzen Namen. Nun waren wir auf der einzigen Hauptstraße der Lofoten unterwegs.
Eine Straße, die von Ost nach West verläuft, reiht die Inseln wie an einer Perlenkette auf, verbindet die einzelnen Inseln mit einem Tunnel oder einer Brücke. Wir führen durch kleine Dörfer, an größeren Ansiedlungen direkt an der Küste vorbei, passierten Häuser auf Inseln die jedes ihren eigenen Steg mit Ruderboot hatten, an einer fantastischen Landschaft aus Gräsern, Minibäumchen, Moos und Geröll die in der Abendsonne sich uns von Ihrer schönsten Seite präsentierte. Wir kamen an Winkinger Langhäusern, an Häusern die in einen Hügel gebaut worden sind und an Holzgestellen vorbei, an denen reichlich norwegens berühmter Stockfisch hing. Natürlich fuhren immer wieder über Brücken und durch Tunnel, gebannt von der Schönheit der Lofoten. Wir konnte gar nicht genug davon bekommen.
Der Bus war relativ leer, mit uns fuhren nur 7 oder 8 Leute mit. Somit hatten wir Platz um zu sämtlichen Seiten aus dem Bus zu schauen. Nach fast 2 Stunden Busfahrt ahben wir endlich die Endstation erreicht: Å.
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Vestvågøy auf den Lofoten
norwegen
Map:
N 68° 14.268
E 13° 60.794
To logbook | Author: Andi
Unter Einfluß des Golfstroms
09. August 2003 | de
Norwegen, wir kommen
Kaum eine halbe Stunde fahrt und schon überquerten wir die Grenze nach Norwegen. Mit gemischten Gefühlen sind wir in Abisko losgefahren, mit gemischten Gefühlen sind wir nach Norwegen gefahren. Wie werden die Leute auf deutsche reagieren, wir uns die Freundlichkeit der Leute in Schweden begegnen… werden wir Elche sehen? Was wir auf jeden Fall gesehen haben war unseren ersten Fjord: der Rombaksbotn.
Klimawandel
Natürlich schauten wir gebannt aus dem Fenster als Narvik in Sicht kam. Und auf einem Hügel erblickten wir sofort einen Campingplatz. Also fiel die Suche nach einem Campingplatz aus, das war schon mal sehr positiv. nicht so positiv war dagegen, dass der Capmingplatz weiter außerhalb lag, wir fuhren noch ein ganzes Stcük mit dem Zug…
Als wir aus dem Bahnhof ins Licht traten fiel uns sofort die Wärme auf. Es ging im Gegensatz zu Abisko ein wärmeres Lüftchen, war sehr angenehm war nach den feuchten Tagen. Die Wärme bringt natürlich auch Nachteile: Wespen. Es waren nur 60 km Luftlinie nach Abisko aber ein komplett anderes Klima.
Im unserem Interrailführer war eine kleine Stadtkarte von Narvik, und so konnten wir uns orientieren. Also ging los, per pedes zum Campingplatz.
Die erste Nacht in Norwegen
Es waren 20 Minuten Fußweg bis zum Campingplatz, der ausserhalb hinter einer Landzunge auf einem Hügel lag. Mit den Campingplätzen hatte wir bis hierher keinerlei Probleme. Mit Englisch kommt man in Skandinavien gut zurecht. So hatten wir schnell einen Platz gefunden an dem wir das Zelt aufgebaut haben mit Ausblick auf den Fjord. Wir beschlossen, wieder in die Innenstadt zu gehen um uns Narvik anzuschauen und etwas essen zu gehen. Also ging es 20 Minuten zu Fuß zurück in das Städtchen, und wir wurden nicht enttäuscht: Narvik begeisterte uns von Anfang an, denn hier war man am Meer durch den Fjord und sah auf den Bergen um Narvik Gletscher und da drauf Skilifte. Und gefiel die Vorstellung, hier zu Snowboarden und dabei einen Ausblick auf den Fjord zu haben.
Desweiteren gabe es eine Ausgrabungsstätte der Kelten, die jedoch leider wegen Restaurationsarbeiten gesperrt und eingehüllt war was wir sehr schade fanden. Jedoch hat uns der Yachthafen entschädigt. Wir liefen die Kaimauer entlang, die Sonne beschien die ganzen kleinen Schiffe und die Häuser die im Hintergrund den Hügel säumten. Ein sehr idyllisches typisches norwgisches Bild haben wir hier zu sehen bekommen. Das Stadtzentrum liegt nicht auf Meeresspiegel, also mussten wir vom Hafen aus weider den Berg hoch. Auf dem Weg haben wir noch ein paar Büsche mit Beeren dran gefunden, sorry liebe Narviker, aber die sahen sehr lecker aus!
Nach einer längeren Tour durch Narvik haben wir ein Restaurant gefunden das frischen Fisch angeboten hat. Und das haben wir uns auch schmecken lassen: Frischer Lachs. Das war echt ein genuß und ist jedem zu empfehlen der nach Skandinavien reist.
Nach dem Essen, es war schon spät, ging es zurück auf den Campingplatz. Unsere erste Nacht in Norwegen hat begonnen.
Tags:
Narvik
norwegen
Map:
N 68° 43.712
E 17° 39.856
To logbook | Author: Andi
Der nächste Morgen, die Frisur hält (noch).
10. August 2003 | de
Eine gute Entscheidung
Die nacht war ruhig, zumindest für uns. Denn zwei anderen Deutschen wurden die Rucksäcke und so weiter aus dem Zelt geklaut. Ein fahler Beigeschmack an diesem frischen Morgen. mitbekommen haben wir das, als uns zwei Schweizer, ein Mädel und ein Kerl die im Nachbarzelt schliefen, gefragt haben ob wir was mitbekommen haben. Wir haben geschlafen wie Murmeltiere und unsere Rucksäcke nahmen wir immer mit ins Zelt innere, damit uns sowas nicht passiert. Wir haben uns mit den Ausgeraubten noch kurz unterhalten, denen Glück gewünscht und dann uns daran gemacht, das Zelt zusammenzupacken. Die Schweizer waren schon fertig und verabschiedeten sich.
Wir drei wollten eigentlich weiter hoch in den Norden, nach Hammerfest. Jedoch hatten wir uns am Vortag noch Erkundigungen eingeholt, lange Diskutiert und beschlossen, dass wir Zeit und Geld sparen. Denn in den hohen Norden fährt nur ein Bus oder die berühmten Hurtigenboote. Deswegen haben wir die Alternative Lofoten, die laut Dirks Informaten sehr schön sein sollen, in betracht gezogen. Von Narvik aus kann man mit so einem Hurtigenboot auf die Lofoten fahren. Also ab an den Hafen.
Frühstück mit neuen Freunden
Am Kai angekommen, trafen wir alte Bekannte vom Campingplatz wieder: Die Schweizer. Sie wollten per Hurtigruten auch auf die Lofoten. Wir holten uns ein Ticket beim Kapitän undbekamen die Info, dass wir noch fast 2 Stunden Zeit haben. Die Schweizer saßen an einem Tisch mit zwei Bänken, die es überall hier am Hafen gab. Wir haben uns zu denen an den Tisch gesellt, erstmal gut gefrühstückt und kamen so ins Gespräch mit Priska und Salomo. Das war eine lustige Runde und so verging die Zeit auch wie im Fluge! Bis es dann hieß:
Alle Mann an Bord!
Mit vielen anderen Reisenden gingen wir über die Gangway an Bord. Die Rucksäcke wurden an Deck in einem Regal verstaut und dann mit einem wasserdichten Stoff abgehangen. Dann gingen wir ins innere des Schnellbootes und haben Platz genommen.
Das Dieselaggregat wurde kaum gestartet, als der Dirk auch schon ein wenig Seekrank wurde. Für die Fahrt aus dem Hafen und aus Narvikischen Gewässern machte es sich der Dirk an Deck bequem, an der frischen Luft sie es sicherer….
Und so fuhren wir gut gelaunt in die ruhige See hinaus aus dem Hafen Narviks vorbei an unzähligen Bunkern aus dem Zwiten Weltkrieg, die aus dem Stein gehauen waren in Richtung Inselgruppe Lofoten.
Tags:
Narvik
norwegen
Map:
N 68° 43.712
E 17° 39.856
To logbook | Author: Andi
TAG 1: Die nächtliche Ankunft
10. August 2003 | de
Die Suche
Es war schon spät, wir waren froh dass wir uns noch was an der Tanke gekauft hatten, denn jetzt noch einzukaufen war unmöglich da es schon sehr spät war. Wir hatten auf der Busfahrt uns schon um einen Campingplatz kundig gemacht und unseren Reiseführern. Die Bushaltestelle war eine Tankstelle inmitten von Å das wirklich ein kleines Dorf war, indem es nicht mal einen Geldautomaten hatte.
Also sind wir fünf schnell auf den Campingplatz, der eigentlich nur durch zwei Häuschen erkennbar war. Die Rezeption und das Waschhäuschen. Der Rest war einfach Landschaft gespickt mit Zelten. Wir haben uns ein schönes Plätzchen etwas erhöht, wegen Regenwasser etc, gesucht, wo es einigermaßen gerade war mit einem fantastischen Ausblick aufs Meer. Das Zelt konnten wir nachts ja gut aufstellen, da es ja nicht dunkel wurde. Die Lofoten befinden sich ja immernoch nördlich vom Polarkreis.
Nach der langen Fahrt mit Schiff und Bus waren wir auch dementsprechend fertig, aasen zum Abschluß des Tages noch Reis und der Soße, die wir an der Tanke gekauft hatten und schlummerten dann in mit gluksendem Wasser und Meeresrauschen ein.
Tags:
Å auf den Lofoten
norwegen
Map:
N 67° 87.909
E 12° 98.429
To logbook | Author: Andi
TAG 2: Lofotenlogistik
11. August 2003 | de
Kurze Nacht, spärliches Frühstück
Heute haben wir mal länger gepennt. An diesem morgen sind wir noch ein wenig im Zelt liegen geblieben und haben den Tag ein wenig geplant, da wir sozusagen blank waren was Essen und Trinken anging (bis auf den Whiskey in Dirks Rucksack). Da Gerd immernoch nicht ganz so gut zu Fuß war, beschlossen wir, das er das Zelt hütet und Dirk und ich aufbrechen sollten um irgendeinen Markt aufzutreiben. Als wir aus dem Zelt raus krochen, empfing uns Nebel, der noch in den Felsen hing, sich aber nach nach verzog und den fantastischen Blick auf das unendliche Meer freigab, den wir jeden Morgen nach dem Aufstehen hatten. Es gab hier ein kurzes Frühstück, lecker Molketrank.
Keine Kohle, kein Bus aber dafür Angeln
Kurz darauf haben wir uns angezogen und sind los marschiert, erstmal in Richtung Å-Dorfmitte, zur Tankstelle, an der wir abgesetzt worden sind. Die Tankstellen sind gleichermaßen auch kleine Läden und Imbissbuden, an denen man eigentlich fast alles bekommt. Zum Beispiel Angeln und Köder, Lofoten T-Shirts, etwas für den Hunger zwischendurch und natürlich Stockfisch. Aber keinen Geldautomaten. Na klasse, denn die Preise waren “Tankstellenpreise” und so flüssig waren wir auch nicht mehr. Also wollten wir mit dem Bus in das nächstgrößere Dorf, dort hat es laut den Menschen an der Tankstelle einen Geldautomaten, bzw eine Bank und auch einen Supermarkt mit größerer Auswahl. Der Fahrplan hieß uns noch eine halbe Stunde warten, und so haben wir uns noch einen Burger an der Imbissstation gegönnt und feste an den Gerd gedacht, der nun am Zelt hungerte, bzw wahrscheinlich grad ein Buch auffras. Sorry Gerd. Aber wer nun die folgenden Zeilen lesen wird, wird später sagen: wir hattes es uns verdient.
Selbst hier auf dieser nicht ganz so üppig bewohnten Inselgruppe kamen wir mit Englisch gut durch, das kann hier wirklich fast jeder.
Die Odysee beginnt
Der Bus nahm uns in Richtung Sørvågen mit. Sørvågen ist einer der größeren Fischerdörfer auf den Lofoten, idyllisch gelegen an der Küste und ein Wohngebiet ist auf einer Halbinsel angesiedelt. Die Bushaltestelle war unmittelbar in Nähe des Supermarktes und auf der Fahrt haben wir auch eine Bank gesehen. Der Supermarkt hatte noch Mittagspause, so dass wir ein wenig Zeit in Sørvågen hatten. Also ein kurzer Fußmarsch zurück zur Bank, endlich wieder Kohle im Sack. Dann sind wir ein wenig durch das Dorf gelaufen und haben uns die Häuser auf der Halbinsel angeschaut. Also wir dann die halbe Stunde, die wir noch warten mussten überbrückt hatten hieß es erstmal Essen kaufen. Was natürlich mit knurredem Magen größer als geplant ausgefallen ist. Der Markt hatte wirklich alles was man so braucht, wir haben zwei größe Tüten vollgepackt, wir helden sind ohne Rucksack losgezogen. Alles soweit klar, nur eines hatten wir nicht im Blickfeld: den Busfahrplan. Auf den Lofoten fährt nicht besonders oft ein Bus. Der der wieder nach Å fährt, kommt fast Zeitgleich mit dem Bus an, mit dem wir gefahren sind. Der nächste erst wieder in zwei bis drei Stunden. Also mussten wir uns entscheiden: noch anderthalb Stunden warten oder laufen? Wir haben die Entfernung auf 5 Kilometer geschätzt. Wir haben uns für das Laufen entschieden und sind fröhlich losmarschiert. Zwei Dinge, die uns nach einer Weile sehr belastet haben sind unerwartet eingetreten und haben uns den Spaziergang nicht vereinfacht: Zum einen sind diese Plastiktüten mit den dünnen Henkeln wirklich super zum tragen, vor allem da diese hoffnungslos überfüllt waren, zum anderen hatte es angefangen zu regnen. Richtig zu regnen. Der Höhepunkt dieser Reise: bei der einen Tüte sind die Henkel abgerissen. Echt klasse. Wir wissen nicht wie wir es geschafft haben, aber nach einer Stunde sind wir endlich wieder auf dem Campingplatz angekommen.
Gerd hatte schon Kontakt mit Christian geknüpft, einen Biker der alleine unterwegs war. Der hat uns dann beim Essen gesellschaft geleistet und Dirk und ich haben uns erst mal von den Strapazen erholt.
Partyfischer
Gerd und ich haben dem Dirk zum Geburtstag Angelschnur mit Gewichten, Schwimmer und so weiter gekauft, so dass wir auf die Idee kamen, eine Runde zu angeln. Als Rute musste ein kleines Stöckchen herhalten, da der Baumbestand auf den Lofoten gegen Null tendiert. Für den Hausbau müssen die Einwohner Holz vom Festland importieren. Es hatte dann aufgehört zu regnen, das Meer beruhigte sich, jedoch blieb es frisch an diesem Abend. Als Köder haben wir es mit Brot und Stockfisch versucht nur irgendwie wollte nichts anbeissen, sonst hätte es noch einen Mitternachtsfisch gegeben. Aber wir hatten unseren Spaß an den Klippen, der ging noch so lange weiter, bis sich die Angelschnur hoffnungslos verheddert hat.
Müde aber zufrieden sind wir dann auf unsere Isomatten gefallen und freuten uns schon auf den nächsten Tag, denn Christian hat uns ein wenig die Umgebung mit den Wanderwegen erklärt, so dass wir eine Runde wandern wollten. Es sollte nur nicht ganz so viel Wasser vom Himmel fallen.
Tags:
Å auf den Lofoten
norwegen
Map:
N 67° 87.909
E 12° 98.429
To logbook | Author: Andi
Tag 4: Der Abschied von einer wunderbaren Landschaft
13. August 2003 | de
Relativ gut ausgeschlafen stand erstmal ein gutes Frühstück auf dem Programm, wieder zusammen mit den Schweizern Priska und Salomo. Wir hatten beschlossen, die Lofoten zu verlassen. Norwegen ist noch so groß und unsere Zeit ledier begrenzt, so fiel uns diese Entscheidung wirklich schwer. Aber mit der spontanen Entscheidung, auf die Lofoten zu fahren anstatt das Nordkap zu besuchen, bereute keiner von uns. Wir drei haben alle die Lofoten in unser Herz geschlossen, und wir werden auf jeden Fall irgendwann in unserem Leben wieder hier herkommen. Diese Inselgruppe ist auf jeden Fall eine Reise wert!
Wir sind nochmals durch das kleine Dorf gelaufen in Richtung der Tanke, wo auch der “Busbahnhof” ist um zurück nach Sørvågen zu fahren, dort können wir eine Fähre Richtung Festland nehmen.
Zurück aufs Festland
Mit dem Bus, Dirk und ich kannten jetzt ja die Strecke mit Fahrzeug oder zu Fuß, ging es über Tind nach Sørvågen. Laut unserem Interrailführer fahren dort mehrere Fähren in verschiedene Richtungen und so hatten wir froh und munter das nächste Ziel vor Augen: Bodø. Wir mußten auf ein Schiff gar nicht lange warten, rauf auf den Kahn, Gepäck verstaut und erstmal genossen wir den Luxus von Klappstühlen.
Mit im Gepäck: Original Stockfisch!
Tags:
Å Campingplatz
norwegen
Map:
N 67° 87.683
E 12° 97.897
To logbook | Author: Andi
Shopping in Bodø
13. August 2003 | de
Die Überfahrt nach Bodø war gemütlich und ohne große Zwischenfälle. Die Sonne lachte, das Meer war ruhig und so dösten wir alle an Deck des Schiffes und auch Dirk wurde diesmal nicht Seekrank.
Von Kaffee, Dolchen und Hosen
Was sollen 5 Backpacker in Bodø tun? Wieso nicht Shoppen? Also schlossen wir unsere Rucksäcke am Bahnhof ein, buchten einen Zug am abend nach Trondheim und gingen erstmal in die Innenstadt. Ein wirklich hübsches Städtchen und im Gegensatz zu den Lofoten war hier auch mal wieder Leben. Wir liefen durch die Fußgängerzone, bis wir dann beschlossen, uns in eines der unzähligen Café zu setzen. Nachdem wir in entliche Cafés geschaut haben, nebst Kafé Lord of the Rings und konsorten fanden wir dann im Kafé Kafka Platz, Kaffee und Kuchen für uns und ließen es und schmecken. Dabei konnten wir gleich die Shoppingtour planen. Dirk wollte eine Hose kaufen, Gerd Wanderstiefel und nach einem Lappendolch schauen.
Also zogen wir durch die Kaufhäuser, schaut nach Strömperbuxer und Kiklings. Dirk wurde fündig, eine teilbare und strapazierfähige Hose und Gerd bekam seinen Dolch. Schuhe haben wir für den Gerd keine gekauft, die hätten sowieso erst noch eingelaufen werden müssen. Dirk hat seine Turnschuhe für weiteres zur Verfügung gestellt. Und so verging ein Tag in Bodø schneller als erwartet.
Nur ein Zwischenstopp
Abends am Bahnhof angekommen hieß es gleich weiterfahren. Den Tag hatten wir genutzt und so hieß es dann mit einem Nachtzug in Richtung Süden weiter zu fahren. Nach Trondheim. Wir wollten Trondheim anschauen und dann so schnell wir möglich in Richtung Oslo weiterfahren.
Die Schweizer und wir hatten leider in verschiedenen Waggons Plätze bekommen, so dass wir leider nicht so viel Kommunizieren konnten. Wobei es andererseits für die Nacht gut war, da der Stockfisch aus deren Rucksack ein wenig roch…
Tags:
Bodø
norwegen
Map:
N 67° 28.106
E 14° 40.376
To logbook | Author: Andi
Sightseeing deluxe
14. August 2003 | de
Wieder mal in einem Zug übernachtet und das Geld für den Campingplatz gespart. Gut so. Morgens um sieben kamen wir in Trondheim an. Das Wetter war zum schreien, wir mussten die Regenjacken aus den Rucksäcken holen.
Der Abschied
Priska und Salomo fuhren schon gleich weiter, sie waren auf der Rückreise nach Zürich und hatten gestern abend schon mehrere Fahrten gebucht. So hatten wir nur noch eine halbe Stunde zusammen bis der Zug kam. Viel konnten wir nicht mehr unternehmen, wir blieben erstmal am Bahnhof, frühstückten ein wenig, tranken Kaffee und reflektierten die letzten Tage, die wir gemeinsam verbracht haben. Vom Aufbruch in Narvik, den schönen Tagen auf den Lofoten bis hin zur Einkaufsorgie ind Bodø. Wir hatten viel zu lachen gehabt und waren sehr traurig, dass sich unsere Wegen jetzt schon trennen würden. Es wurden noch kurz Emailadressen ausgetauscht, dann haben wir uns voneinander Verabschiedet.
Kurz darauf fanden wir uns draußen vor dem Bahhof auf einer Bank, einen weiteren Kaffee trinkend und den Tag planend.
Alte Gemäuer und moderne Unterhaltung
Trondheim hat viel zu bieten für uns trotz des schlechten Wetters haben wir erstmal einen Zug nach Oslo gebucht, dann die Rucksäcke wieder mal eingeschlossen und sind in Richtung Innenstadt. Die Altstadt von Trondheim gleicht einer Westernstadt. Alle Häuser aus Holz, enge Gassen aus Kopfsteinplaster. Natürlich haben wir uns den bekannten Nidarsdom angeschaut. Da drin durften man aber nicht fotografieren. Au dem Gelände des Nidarsdoms waren noch diverse Ausstellungen die wir angeschaut haben, über die Geschichte Trondheims und eine spezielle Ausstellung über den zweiten Weltkrieg. Einfall der deutschen in Norwegen und Propaganga für deutsche Truppen. War sehr interessant.
Danach ging es an die frische Luft hoch auf eine kleine Befestigung, von der aus wir einen schönen Blick über Trondheim hatten.
Zum Mittagsessen gab es einen Imbiss und dann ging es weiter einen kleinen Ausflug durch die Innenstadt. Einfach mal Laufen, erleben. Und dann hatten wir uns ier noch etwas vorgenommen: Ab ins Lerkendalstadion von Rosenborg Trondheim. Wären wir einen Tag früher angekommen, hätten wir das Championsleagespiel gegen Manchester mitgenommen, falls wir irgendwie an Karten gekommen wären. Also liefen in Richtung Lerkendalstadion. Das war ein ganz schönes Stück. Angekommen sind wir in den Fanshop gegangen. Der Besitzer hat uns freudig begrüßt als deutsche Fußballfans und hat uns gleich Teamposter geschenkt. Wir haben uns da einfach ein wenig umgeschaut bis ich einen Ausgang ins innere vom Stadion bemerkte. Der Typ war einverstanden dass wir schnell raus gingen, und so kamen wir ohne Probleme ins Stadion (siehe Fotos). Dort wurde gerade von dem Spiel am letzten Abend reine gemacht. Hat sich auf jeden Fall gelohnt, hierher zu marschieren. Dann ging es wieder zurück in die Innenstadt. Unser Zug fuhr erst gegen Mitternacht, so dass wir noch genügend Zeit hatten.
Der Streifen Terminater III mit Arnold Schwarzenegger ist frisch rausgekommen und so beschlossen wir, ins Kino zu gehen. Da die Dialoge bekanntlich keine Hauptrolle in diesen Filmen spielen war es kein Probelm für unsere Englischkenntnissse, und für Dirks elitäres Englisch sowieso nicht. Das lustige an dem Film waren die norwegischen Untertitel. :)
So verbrachten wir einen Tag in Trondheim, hatten Kultur und Unterhaltung auf dem Programm. Gut gelaunt ging es in Richtung Bahnhof.
Die Odysee nach Oslo
Es regnete immernoch. Wir holten unsere Rucksäcke aus dem Schließfach und begaben uns in Richtung Bahnsteig, als eine Durchsage kam, dass der Zug ausfällt. Genau haben wir es nicht mitbekommen, also ab zur Info. Wir haben Dirk und sein elitäres Englisch wieder alles klären lassen. Ech klasse. Der Zug konnte nicht fahren, das die Bahntrasse teilweise durch den vielen Regen überschwemmt war. Es würde aber ein Ersatzbus in den Süden fahren. Bus? Na klasse. Ok, bleibt nur eine Frage: Wo fahren die Busse? Mit der Beschreibung zum Busbahnof von der Informationsdame konnten wir echt wenig anfangen und so irrten wir bis kurz vor knapp im Bahnhof umher. Doch letzendlich saßen wir dann in einem der Busse. Aber jeder hatte jemand anderen als Sitzplatznachbar. Ich saß direkt hinter dem Fahrer, was mir noch zum verhängnis werden sollte und neben mir ein betagte aber vornehme Dame die auch etwas deutsch sprach. Hinter mir saß der Dirk, neben ihm ein kleiner türkisch abstammender Junge. Auf der anderen Seite von Dirk saß der Gerd neben einer etwas schwererern türkischen Damen. Der Kleine neben dem Dirk war der Sohn und wirklich sehr aktiv und auch der Rest der Familie schien nicht besonders leise zu sein. Nun ja, hauptsache wir kommen an. Und so ging es auch gleich los in Richtung Oslo. Da es in Norwegen fast so gut wied keine Autobahnen gibt, ist der Bus die ganze Nacht über Landstraße gefahren die eng und kruvig waren. Dazu hatte der Busfahrer laute, norwegische Volksmusik an so dass es mir wirklich leicht viel, hier ein klein wenig zu pennen.
Gegen fünf Uhr gabs dann auch mal einen Zwischenstopp an einer Raststätte.
Tags:
Trondheim
norwegen
Map:
N 63° 43.627
E 10° 39.868
To logbook | Author: Andi
Die Hauptstadt Norwegens
15. August 2003 | de
Ankunft
Wirklich früh und kaum geschlafen kamen wir in der Hauptstadt an. Das einzige was wir wollten: Einen Campingplatz und eine Isomatte. Die letzten Nächste hatten wir ja immer auf Sitzen genächtigt, und das saß uns jetzt auch in den Knochen. Ein Campingplatz wurde schnell ausfindig gemacht. Dort schnell noch das Zelt aufgestellt ab in die Schlafsäck und so schliefen wir seelig bis nachmittags unsere Strapazen der letzten Tage aus.
Hausarbeit muss auch mal sein
Also wir ausgeschlafen, frisch und munter waren standen die Klamotten an erster Stelle. Wir haben extra einen Campingplatz mit Waschmöglichkeiten ausgesucht, dun so wuschen wir unsere kompletten Klamotten durch und hingen diese auf.
Noch ein kurzer Einkauf und so konnten wir uns auch ein lecker Abendessen machen. Aber eigentlich wollten wir noch was in Oslo anschauen, für eine Stadttour hatten wir erstmal keine Nerven. Da unser nächstes Ziel Bergen sein wird, und wir auch wieder von dot aus zurück über Oslo fahren müssen, haben wir die Stadttour auf die Rückfahrt verlegt und haben den Aufenthalt nur auf eine Nacht beschränkt.
Der Holmenkollen
Was wir auf jeden Fall hetue noch anschauen wollten war die olympische Skisprungschanze, der Holmenkollen. Von unserem Campinplatz war es auch mit der Stadtbahn ein Katzensprung dorthin. Also sind wir abends losgezogen um dieses Bauwerk zu begutachten. Die Bahn schraubte sich wie eine spriale den Berg durch ein Wohngebiet hoch und von der Haltestelle aus noch ein kurzes Stück den Berg hinauf, wodurch wir dann doch noch was von Oslo zu sehen bekamen. Oben roch es nach Pferd. Im Sommer gibt es um die Schanze ein Pferderennen und die Auslaufzone ist mit Wasser aufgefüllt und dient als kleines Freibad. Von hier oben hatten wir einen schönen Ausblick auf Oslo und dessen Fjordlandschaft. Auch haben wir hier einen wunderschönen Sonnenuntergang erlebt, da wir jetzt wieder diesseits des Polarkreises waren. Auf die Schanze selber konnten wir nicht mehr hoch, da diese schon geschlossen hatte, dafür war es schon zu spät.
Wir sind noch mit der Bahn zur Endstation gefahren, dort war ein kleines Skigebiet und eine Art Fernsehturm oder sowas. Wir wollten von hier oben noch ienen Blick auf Oslo erhaschen, jedoch war der Bewuchs groß, in den Turm konnte man nicht mehr rein, da er schon geschlossen hatte und so sind wir wieder auf den Campingplatz zurückgekehrt. Vorbei an einem vornehmen Hotel, in dem wir das nächste mal einkehren werden, wenn wir nichts besseres zu tun haben.
Aufbruchsstimmung
Am nächsten Tag haben wir unsere sieben Sachen zusammengepackt, uns frische Klamotten angezogen und sind an den Bahnhof zurückgekehrt. Unsere Fahrt in Richtung Bergen auf Norwegen sollte so schnell wie möglich angegangen werden. Also haben wir wieder mal Sitze für den Zug reserviert, diesmal sogar einen ganzen Viererplatz bekommen.
Die Zugstrecke ist eine der höchsten Europas. Laut unserem Reiseführer sollen wir Gletscher zu Gesicht bekommen und an einem Tal nahmens Flåm vorbeifahren, das auch sehenwert sein soll. Nun das alles lassen wir auf uns zukommen. Wir mussten auch noicht lange warten, bis der Zug in Richtung Westnorwegen eintraf.
Tags:
Oslo
norwegen
Map:
N 59° 91.132
E 10° 74.291
To logbook | Author: Andi
Eine interessante und gemütliche Zugfahrt
16. August 2003 | de
Reisebedingungen
Die Umstände im Zug waren für uns zuvorkommend. Der Zug war heute, im Gegensatz zu fast allen Fahrten, nicht ganz so überfüllt mit Menschen, so dass wir zwei vierersessel links und rechts im Waggon hatten. Wir hatten also freie Sicht adurch alle Seitenfenster und haben so wieder eine ganz neue Landschaftsform kennengelernt.
Die Sitze waren sich gegenüber gedreht und wir hatten in der Mitte einen kleinen Tisch, und so konnten wir ab und zu unserer neuen Leidenschaft fröhnen: dem Skatspiel.
Die Landschaft
Wir waren ca. vier Stunden in diesem Zug, jedoch wurde es nicht langweilig. Gierig saugten wir die Landschaft mit unseren Blicken auf. Es war mal wieder eine Zugfahrt am Tag und so konnten wir neue Impressionen auf uns wirken lassen. Der Zug gewann stetig an Höhe und so konnten wir nochmals zurückblicken auf die Fjordlandschaft von Oslo. Von Minute zu Minute wurde es draußen kälter, die Höhe der Bäume verjüngte sich bis schließlich die Landschaft einer von Moos überzogenen Geröllwüste glich, die von Bächen und Rinnsalen großzügig durchädert war. Wir sahen auch viele Seenund endlich auch Gletscher, die schwer auf der Hügelkette in Richtung Süden lastete. Der höchste Punkt dieser Bahntrasse liegt bei fast auf 1.000 Meter. Als wir bei einer kleinen Pause im Städtchen names Geilo, einem bekannten Wintersportort und Austragungsort der Winter-Paralympics von 1980, ausstiegen wurden wir mit einem schlag Wach: es hatte um die 0 °C! Nach einem kurzen Aufenthalt ging es weiter an kleinen Wasserfällen und großen Schneefräsen der norwegischen Bahngesellschaft, bis der Flora wieder üppiger wurde, die Temperatur anstieg und wir Myrdal erreichten.
Inmitten der tundrischen “Pampa”
Myrdal, eigentlich gibt es nichts in Myrdal. Es ist einfach ein Bahnhof inmitten des Nichts. Drumrum nur Landschaft ohne irgendwelche Bewohner zu erkennen. Jedoch stiegen hier viele Menschen mit uns aus. Viele Urlauber und Touristen. Wir haben, wie diese ebenfalls, beschlossen, die große Touristenbahn von Flåms anzuschauen.
Tags:
Myrdal
norwegen
Map:
N 60° 73.827
E 7° 123.603
To logbook | Author: Andi
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Travel pictures tagged with norwegen:
1 2 3 ... 15Typische Touris
Es gab dort viele Chinesen und Japaner..
Tags:
flåm
norwegen
touristen
bahn
railway
tourism
norway
Map:
N 60° 86.313
E 7° 113.819
Der erste Fjord
Hier ist unser erster Fjord, der Rombaksbotn. Der Zug von Abisko nach Narvik schlängelt sich daran vorbei.
Tags:
Narvik
norwegen
Map:
N 68° 43.712
E 17° 39.856
To picture | Photographer: Andi
Narvik Bahnhof
Glücklich in Narvik angekommen merken wir: Es ist um einiges wärmer als in Schweden. Der Golfstrom machts möglich.
Tags:
Narvik
norwegen
Map:
N 68° 43.712
E 17° 39.856
Gegenlicht Fjord
Die Sonne steht hier oben über dem Polarkreis steht tief
Tags:
Narvik
norwegen
Map:
N 68° 43.712
E 17° 39.856
Der Jachthafen
Das erste was wir uns hier angeschaut haben: ein wunderschöner Jachhafen. im Hintergrund sieht man einen Gletscher, auf dem sich ein Skigebiet befindet.
Tags:
Narvik
norwegen
Map:
N 68° 43.712
E 17° 39.856
Der Fjord ganz nah
Der erste Fjord muss natürlich festgahelten werden. Hinter dem Hügel rechts befindet sich unser Campingplatz.
Tags:
Narvik
norwegen
Map:
N 68° 43.712
E 17° 39.856
To picture | Photographer: Andi
Beerenklau
Erwischt! Lecker Beeren bei den Norwegern im Vorgarten.
Tags:
Narvik
norwegen
Map:
N 68° 43.712
E 17° 39.856
To picture | Photographer: Andi
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