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1 2 3 ... 5Ankunft
28. August 2008 | de
Abends sind wir also in Lomé angekommen.
Hohe Luftfeuchtigkeit und etwas mehr als 30 Grad erwarteten uns. Da dieser kleine Flughafen mit der Ankunft von so vielen Leuten ueberfordertwar, mussten wir seeeehr lange warten um ein Formular abgeben und den Pass zeigen zu koennen. Ich war wirklich froh, dass mein Gepaeck heil angekommen ist. Bei einem anderen Freiwilligen war ein Koffer abhanden gekommen. Heute oder morgen gehen wir nochmal zum Flughafen.
Wir wurden abgeholt, freundlich empfangen und zu neunt samt einem riesen Berg Gepaeck in zwei Taxis gesteckt.Anschnallen n’est pas au programme und das Gepaeck lag uns im Nacken bzw auf uns; Das Taxi voruns hatte den Kofferrqum erstgqr nicht geschlossen und einige hqtten schon Angst, dass ihre Koffer gleich auf den Strassen Lomés verschwinden. Schlagloecher wurden so gutwiemoeglich umfahren, per Hupe wurde kommuniziert.
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Lomé
Togo
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N 6° 122.8
E 1° 225.5
Created at: 28. August 2008
To logbook | Author: JolleErster Tag
28. August 2008 | de
Die Nacht wareinfach nur WARM. Ich hatte das Gefuehl,als ob die Klimaanlage nicht funktionierte…
Aberdie Unterkunft ist wirklich in Ordnung;
Wir waren am ersten Tag auf dem Markt und auf der Bank und am Strand. Laerm und Abgase bestimmen das Bild; auf dem Markt quatscht dich jeder an, alle wollen verkaufen;
Nebenher muss man aufpassen, dassman nicht von Autos oder Mofas angefahren wird. Die Meeresprise war einfach nur angenehm.
Muss jetzt leider aufhoeren, da meine Zeit imInternet Café zu Ende ist;
Ich schreibe weitere Erlebnisse das naechste Mal
Liebe Gruesse
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Lomé
Togo
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N 6° 122.8
E 1° 225.5
Created at: 28. August 2008
To logbook | Author: JolleDie ersten 5 Tage
01. September 2008 | de
Die ersten 5 Tage waren einfach aufregend. Perel, ein Mitarbeiter bei ASTOVOT, der immer wieder betonte, dass wir seine Freunde sind, dass er sich freut, dass wir da sind, und dass wir ihn alles fragen koennen, hat uns alles so gut wir moeglich erklaert und uns viel in Lomé gezeigt. Ich habe das Gefuehl, dass wir ohne ihn echt aufgeschmissen gewesen waeren. Er hat uns die ueblichen Preise mitgeteilt, wie man am besten handelt hab auch schon eine Tasche gekauft hat mit dem Hotelbesitzer geredet, uns Taxis organisiert und natuerlich immer heftig mit allen diskutiert, denn sobald man Weisse sieht; wird natuerlich kraeftig aufgeschlagen. Wir waren im Nationalmuseum, das nicht so gross ist, aber ganz interessant war, wir waren auf einem Fetisch-Markt, wo es ganz viele Tierknochen, Haeute und sonstige nicht so abetitliche Gegenstaende gab; Wir hatten abr alle das Gefuehl, dass es vor allem dazu da war, die Touristen abzuzocken; Perel hat kraeftig fuer uns den Preis runter gehandelt, da ja schon die Erklaerungen und Fotos machen kostet; Anschliessend wollte man uns dann noch Gluecksbringer verkaufen; Der Preis wurde natuerlich von einem Geist bestimmt…komischerweise konnte man auch hier noch handeln (netter Geist) aber keiner hat was gekauft.
Die Naechte blieben so warm, man gewoehnt sich aber auch ein wenig daran. Am Tag regnet es auch manchmal und es ist zum Teil bewoelkt, was sehr angenehm ist, denn wenn die Sonne mal scheint, knallt sie richtig stark runter, ich hab durch das Oberteil durch, obwohl die Sonne nicht so oft draussen war leichten Sonnenbrqnd bekommen.
Abends waren wir immer bei Perels Familie eingelade, was sehr toll war, da man Kontakt zu Einheimischen aufbauen konnte und auch typisch togoisches Essen kennen lernen konnte. Es ist sehr lecker, oftmals Maniok-oder Maisbrei mit einer scharfen Fischsosse dazu, in der einiges undefinierbares rumschwimmt; schmeckte bisher aber fast alles gut, Man kommt sich ein wenig vor wie Kinder, die mit den Haenden Spaghetti essen, aber auch daran gewoehnt man sich :) Ich glaube, sie haben es absichtlich noch nicht so scharf gemacht, denn in der Stadt (wir haben wichtige Monumente angeschaut etc) hat man uns bei einem Art Fest in einem Park traditionelles Essen angeboten -gratis!!! und die Sosse war super scharf!! Dazu gabs dann komplette kleine gebratene Fische, auch gewoehnungsbeduerftig, aber gar nicht schlecht im Geschmack.
DIe Gefahr, die mit Sicherheit vorhanden sit, merken wir gar nicht so, denn Perel sagte uns, dass es immer noch was anderes ist, wenn er als Schwarzer dabei ist; Er regelt auch viel, von dem wir gar nichts mitbekommen. Anscheindend wollten sich einige bei uns im Hotel fuer kurze Zeit einmieten, nur um uns mal “sehen” zu koennen, dh, um an unsere Wertsachen im Zimmer zu kommen.
Cool war auch die Aktion als wir die oertliche Radiostation besichtigen durften und sie mehr ueber die Freiwilligenarbeit erfahren wollten. Zwei von uns haben sich dann fuer ein Interview bereit erklaert und naechste Woche wird das Interview dann ausgesendet; Das Material, die Raeume etc waren natuerlich uralt und anscheinend vor Jahrzehnten von Deutschen gespendet worden.
Allgemein sind wir viel herumgelaufen, Taxi oder Moped-Taxi gefahren, aber man hatte oft das Gefuehl, nicht viel erreicht zu haben. Erstens laeuft man sehr langsam, weil man sonst zu schnell ermuedet und zweitens laesst man sich bei allem Zeit oder es funktioniert nicht; SO kann man zu drei Banken gehen und nirgends will deine Karte funktionieren, was zum Glueck nicht bei mir der Fall war, aber bei anderen.
Also Effizienz und PLanung wird hier nicht so gross geschrieben, obwohl die deutsche Qualitaetsarbeit ungemein bekannt und beliebt ist. Die Deutschen sind beliebt, weil sie damals die Infrastruktur verbessert haben und viel Bleibendes hinterlassen haben; Die Franzosen sind eher als die Ausbeuter in den Koepfen. Also Vorteil fuer uns :-)
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Lomé
Togo
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N 6° 122.8
E 1° 225.5
Created at: 01. September 2008
To logbook | Author: JolleKpalimé, die ersten eineinhalb Tage
01. September 2008 | de
Gestern ging es dann endlich auf nach Kpalimé, wir waren inzwischen zu dreizehnt und fuhren plus Fahrer in einem Neun-Mann-Bus und dem Gepâck für ein Jahr, Das alleine war schon ein Abenteuer hinzu kamen ein geplatzter Reifen und eine schleifende Stossstange die uns jeweils einmal anhalten liessen. Ausserdem machten wir Erfahrungen mit sehr bissigen Ameisen, die so stark zu beissen, dass man blutet!
Endlich in Kpalimé angekommen kam der nâchste Schock/ Wir schlafen hier fü die nächsten 5 Tage auf Bastmatten auf Betonboden. Immerhin gibt es noch Strom, dafür aber auch Kakalaken und Maden auf dem Plumsklo. Heute Nacht fror ich sehr auf dem Betonboden und habe jetzt ein bisschen halsweh, aber heute Nacht habe ich ein Platz in dem einzigen Bett versprochen bekommen.
Heute haben wir unsere ersten Wäschewascherfahrungen gemacht und ein bisscehn das Städtchen erkundet. Hier laufen ungewöhnlich viele Weisse rum, es scheint war zu sein, dass Kpalimé die Freiwilligenstadt in Togo ist.
Ausserdem sprachen wir beim Prefekt der hiesigen Region vor und meldeten uns beid er Polizei an.
Irgentwie hat mich, so glaube ich der Kulturschock heute schon erreicht und ich wünsche mir zu Hause in meinem Bett zu sein.
Bitte, bitte. Wenn ihr mir schreibt; schreibt mir hier Kommentare, die Internetverbindungen sind sehr schlecht und ich kann myspace nur selten öffnen.
Das Essen hier ist auch ein bisschen abenteuerlich/ Man isst fast alles mit den Hânden udn hauptsächlich nach nichts schmeckende Pampe mit Sosse, die häufig mit Fisch ist.
Heute gab es Bohnen mit Palmôlsosse was sehr gut schmeckte udn gestern gab es Reis.. Bei dem Essen, zu dem wir in Lomé eingeladen wurden, gb es eine Essensprämiere; es gab ganze Fischchen die man mit Stumpf udn Stiel isst..Es klingt komisch, aber an Essen kann man sich gewohnen, ob ich mich an Kakerlaken gewöhne weiss ich noch nicht ;)
Gestern wurden wir ûbrigens noch zu einem weiteren Fest eingeladen/ Ein Vodoofest mit Priesterin udn Tânzen, aber ganz im Gegensatz zu dem was wir usn vorgestellt hatten, war das Fest gar nicht düster sondern sehr fröhlich und schön.
Hier wohnen wir beid er Leiblichen Mutter von Perel, die eine echte Mama Benz ist/ Sie fart zwar keinen Benz, ist aber finanziell vollkommen unabhängig, hat ein eigenes Haus udn ist sehr majestâtisch.. Morgen beginnt dann endlich unser Vorbereitungsseminar und ich freue mich darauf in meine Gastfamilie ziehen zu kônnen..
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Kpalimé
Togo
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N 6° 899.160
E 0° 631.713
Created at: 01. September 2008
To logbook | Author: AnnaAbschied von Lomé
02. September 2008 | de
Am 31. September gab es unser vorerst letztes Fruehstueck in Lomé. Maniokscheiben mit Bohnen ist fuer uns zwar kein typisches Fruehstueck, aber die Uhrzeit stimmte und wenn ich weiterhin mein Lieblingsmuesli essen wollte, waere ich wohl zu Hause geblieben. Dann packten wir unsere Koffer und entdeckten den abenteuerlichsten Kleinbus, den wir je gesehen haben. Er fuhr extra fuer uns vor das Hotel und lud dann die Unmengen an Gepaeck in dieses KLEINbus, die wir elf Freiwilligen dabei hatten, plus Begleitung durch Perel. Danach quetschten wir uns also zu dreizehnt in diesen Bus mit den durchgesessensten Sitzen, die ich je gesehen und gefuehlt hab und ich war einmal mehr wirklich froh nicht in Deutschland zu sein, da ich sonst fuer einige Zeit im Gefaengnis gelandet waere und wahrscheinlich nie mehr am oeffentlichen Strassenverkehr teilnehmen duerfte;
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Kpalimé
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N 6° 833.715
E 0° 604.248
Created at: 02. September 2008
To logbook | Author: JolleReise nach Kpalimé
02. September 2008 | de
Die Fahrt begann und wir waren ja schon verwundert, dass der Fahrer diesen Bus ueberhaupt vom Fleck bewegen konnte. Nach kurzer Zeit tauchte jedoch ein Geraeusch auf, das nicht wirklich gesund klang, wie wenn ein Boot auf Grund laeuft. Nach kurzem Halt hatte der Fahrer das Problem geloest und es ging weiter. Irgendwann tat uns wirklich alles weh und wir waren froh ueber die Pinkelpause, die wir in dieser wunderschoenen Natur einlegten; Leider ist die Natur nur schoen zum anschauen und nicht zum betreten, wie eine andere Freiwillige schmerzvoll feststellen musste, als sie von beissenden Riesenameisen angefallen wurde, die sich nicht abschuetteln liessen.
Als wir schliesslich schon bei Kpalimé waren, platzte auch noch der Reifen… Nicht, dass ich sowas nicht erwartet oder schon oft berichtet bekommen habe, aber es zu erleben ist dann doch noch etwas anderes. Wir blieben gelassen, legten einen Bananenpause ein und legten die letzten Wege zu unserer Unterbringung auf den wirklich aller abenteuerlichsten Strasse, die wir bisher kannten zurueck; da hatte der ein oder andere schon Angst, mit dem schweren Gefaehrt umzukippen…Alle waren gluecklich, heil angekommen zu sein; VOn unserer jetzigen Situation hier das naechste Mal mehr
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Kpalimé
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N 6° 833.715
E 0° 604.248
Created at: 02. September 2008
To logbook | Author: JolleKpalimé
02. September 2008 | de
Heute ein bisschen ûber la vie quotidienne:
DieSonne geht hier so zwischen halb sechs udn sechs auf: allerdings ist es dann meist noch diesig und man sieht sie nicht wirklich.
Zum Frûhstûck gab es in Lomé immer Baguette mit Rûherei, hier in kpalimé essen wir warmen Brei, der so âhnlich wie Reisbrei ist und immer nach Vorratslage aus unterschiedlichen Grundnahrungsmitteln besteht (Mais,Reis…), der Brei ist sûss, hat aber immer auch eine leicht scharfe Note, die wir für Ingwer halten.
Die Menschen hier sind sehr, sehr reinlich, auch wenn die Hâuser fûr unseren Geschmack leicht schmuddelig aussehen. Hier wird jeden Tag der Hof gefegt und die Terasse aber man duscht auch 3 Mal am Tag!!!! Ausserdem wird alles Geschirr udn Besteck geschrubbt und auch die Klos werden einmal am Tag geputzt (auch wenn man das leider nicht riecht).
Mittags und abends gibt es warmes Essen und wenn es nicht gerade Yamspampe oder Maniokpampe gibt, isst man Nudeln oder Reis (welcer hier aber sehr teuer ist) oder aber gekochten oder fritierten Yams, welcher so ganz âhnlich wie Kartoffeln schmeckt.
Auffâllig ist, dass viel mehr Zet dafûr verbraucht wird zu kochen und zu Essen und dass Brot eigentlich nur als Sossenaufwischer oder Beilage dient, aber von den Togoern selten als vollwertige Mahlzeit gegessen wird.
Im Moment habe ich noch das Gefûhl, dass die Togoer sehr wenig schmlafen, da sie schon eine Stunde vor Sonnenaufgang aufstehen udn deutlich nach uns Freiwilligen ins Bett gehen, wobei wir aber auch noch extrem viel schlafen, weil uns all die neuen Eindrûcke vollkommen erschlagen.
Ich werde versuchen jetzt jede Woche inen Eintrag zu schreiben und bitte Mailt mi schôn weiter, es fûhlt sich sehr,sehr gut an, dass in Deutschland Leute sind, die an mich denken. Diese Gewissheit gibt mir gerade viel Kraft!
Gerade versuche ich einfach von einem Tag in den nâchsten zu leben, weil mich der Gedanke hier ein Jahr zu bleiben noch erdrûckt, diese Einstellung passt aber auhc ganz gut mit der Mentalität der Togoer zusammen, denn was heute gesagtwird muss morgen schon nicht mehr stimmen oder anders entschieden worden sein, es bleibt also nur sich ûberraschen zu lassen….
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Kpalimé
Togo
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N 6° 899.160
E 0° 631.713
Created at: 02. September 2008
To logbook | Author: AnnaWohnen und Schlafen
03. September 2008 | de
WIr wohnen bei einem Teil von Perels Familie. Die Familienverhaeltnisse sind fuer mich etwas zu kompliziert. Ich konnte mir nur merken, dass wir bei seiner leiblichen Mutter wohnen, die nicht bei mehr mit seinem Vater in Lomé zusammen ist. Es gibt daher Geschwister, Halbgeschwister, Cousins, da die Tante auch noch dort lebt und die Verwandschaftsgrade kann ich mir ja eh meistens kaum merken.
Elf Freiwillige wurden nun also auf drei Zimmer verteilt. Zunaechst haben natuerlich die 2 Jungs ein eigenes Zimmer bekommen und ich schlief mit vier anderen Maedels in einem sehr beengten Raum. Es gab ein Bett, in dem wir zu dritt schliefen und 2 andere waren froh, ihre Isomatte mitgenommen zuhaben, da alternativ Strohmatten (die eigentlich nichts bringen,ausser den Dreck ein wenig abzuhalten) zur Verfuegung standen. In dem anderen Zimmer machten einige die Strohmattenerfahtung,was nicht sonderlich angenehm war, denn irgendwann kuehlt der Betonboden ab und es wurde doch kaelter als man hier erwarten wuerde. Die erste Nacht fuer mich war echt nicht schoen. Ich hatte zwr das Glueck, das Bett zu bekommen, aber selbst zu zweit ist esschon etwas eng, aberzu dritt bei der Hitze unmoeglich. Direkt neben mir ein stinkenden Moskitinetz (Impraegnierung), unter mir ein nicht sehr wohl riechendes Kissen, mein Schlafsack (obwohl nur als Bettlakenersatz verwendet) irgendwann trotzdem zuwarm, neben mir schlaeft jemand, den man nicht stoeren will; Also versucht man in den unmoeglichsten Positionen einzuschlafen, was jedoch nicht sehr gut gelang. ICh glaub ichbin diehalbe Nacht wach gelegen. Als ich dann mal weggedoest war, war es schon so spaet, dass die Hennen gackerten und der bloede Hahn wie jeden morgen, nicht aufhoeren wollte, zu kraehen. Ich bin zwar tierlieb, aber vielleicht gibts ja mal einen leckeren Gockel zum Mittagessen…
Ansonsten haben wir einen kleinen netten Innenhof mit Brunnen und Terrasse, auf der man es sich mit der Gruppe recht gemuetlich machen kann.
Die zweite und dritte Nacht waren uebrigens angenehmer, da wir nun nur noch zu zweit im Bett schlafen (immer noch hart und unbequem und kein angenehmer Geruch, aber immerhin mehr Platz und Ohrstoepsel sind auch Gold wert)
Wir sind hier auch nur solang bis das Seminar zu Ende geht, was in ein paar tagen der Fall sein wird; Dann lernen wir die Gastfamilien kennen.
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Kpalimé
Togo
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N 6° 833.715
E 0° 604.248
Created at: 03. September 2008
To logbook | Author: JolleDusche und WC
03. September 2008 | de
Kein so angenehmes Thema, ich sags euch. Eigentlich muss man es auch selbst gesehen haben. An die Dusche hab ich mich schon einigermassen gewoehnt, denn im Grundegenommen ist es sehr angenehm und wassersparend. Man holt erst Wasser aus dem Brunnen, stellt sich den Eimer in die Kabine und hat (meist) noch einen zweiten kleinen eimer, mit dem man Wasser schoepft und sich waescht. Wenn es kein kleines Eimerchen gibt, dann nimmt man eben die Haende. So weit so gut. Wer sich jetzt aber irgendeine schoene geflieste Kabine vorstellt, der liegt falsch. Betonwaende und Holztuer und meine “kleinen” neuen Freunde, die Kakerlaken sind auch immer dabei. Wenn man aber Glueck hat und jemand vorher das Kakerlakennest aufgeschaeucht hat und gleichzeitig ein paar nette Huehner dabei sind, dann kann es sein, dass die allermeisten Viecher von den Huehnern verspeist wurden und man ohne gekrabbel seine Dusche nehmen kann. Ich schau einfach nicht zu viel um mich und mach einfach schnell, ich hatte bisher auch Glueck, denn mir ist noch keine Kakerlake auf den Kopf gefallen, wie einem anderen Maedchen (grusel)
Nun gut, zu den WC werd ich nicht allzuviel sagen…natuerlich Plumpsklos, was an fuer sich ja noch nicht dramatisch ist. Dennoch wuerde ich mir gerne eine Toilette ohne meine neuen Weggefaehrten, den krabbelnden und fliegenden kleinen Wesen wuenschen…naja, so konzentriert mqn sich wenigstens nicht auf den geruch…
OkOk; macht euch keine Sorgen, ich lebe noch, ich seh manches auch noch mit Humor, die Gruppe ist total nett, die Menschen sehr gastfreundlich, man hilft uns und ich hab mich schliesslich dafuer entschieden; Ein anderes Maedchen ist heute ins Krankenhaus gefahren, weil sie starke Magenprobleme hatte. Es gibt also schlimmeres als ein paar Kakerlaken; die Huehner freuen sich…
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Kpalimé
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N 6° 833.715
E 0° 604.248
Created at: 03. September 2008
To logbook | Author: JolleKleidung waschen
03. September 2008 | de
Eigentlich genau wie ich es mir vorgestellt habe; zwei Eimer, Wasser aus dem Brunnen, in den einen eine Ladung Fluessigaschmittel, Kleidung rein und los gehts. Eine afrikanische FRau hat uns geholfen und man sieht, dass die Technik und die Geschwindigkeit wesentlich effizienter sind… Flecken gehen vielleiht nicht somega gut raus,aber es klappt eigentlich ganz gut; in dem zweiten Eimer wird dann die Seife rausgewaschen und anschliessend auf eine der langen Waescheleinen quer ueber den Hof gehaengt; leider hat es ja dieses starke Unwetter gegeben und die Kleidung musste bis zum naechsten Tage dort haengen bleiben; nun hab ich einen braunen Waescheleinenabdruck auf einem meiner besten T-Shirts, was ich nicht sonderlich lustig fand; mal sehen ob ich den noch rauswaschen kann.
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Kpalimé
Togo
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N 6° 833.715
E 0° 604.248
Created at: 03. September 2008
To logbook | Author: Jolle1 2 3 ... 5
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Gedeon und ich
Der kleine "Nachbarsjunge", der seitdem meine Geschwister da sind, auch bei uns lebt. Jedoch leben seine Eltern in Lomé, d.h. es ist wohl ein ehemaliges Nachbarskind und macht nun irgendwie Urlaub bei uns zu Hause. Ein ganz Süsser, der manchmal aber auch echt anstrengend sein kann
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Gastfamilie
Togo
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N 6° 839.851
E 0° 608.367
Created at: 26. September 2008
Fufu stampfen
So wird Fufu gemacht. Yams wird gekocht und anschliessend in schweisstreibender arbeit zu zweit zu Brei verarbeitet. Ich durfte auch schon mitmachen, aber die denken immer, ich sei nach einer Minute schon zu müde um weiter zu machen, dabei ist das voll der Sportersatz :) Schmeckt auf jeden Fall lecker, auch wenn man mit den Händen isst und das nicht soo apetitlich aussieht. Mit Palmölsosse übgrigens eine echte Spezialität!!
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Lomé
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N 6° 122.8
E 1° 225.5
Created at: 08. October 2008