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Phnom Penh
20. December 2007 | de
Weihnachten steht kurz vor der Tür, Autodesk Singapore macht eine Woche Ferien, dazu die Feiertage und ein paar Tage Urlaub genommen ergeben sich zwei Wochen Ferien, die Patrick und ich dazu nutzen mit dem Rucksack durch Cambodia und Vietnam zu reisen.
14 Tage sind nicht gerade viel, weshalb wir einen ziemlich strengen Zeitplan angesetzt hatten: 4 Tage Cambodia (Phnom Penh und Siem Riep) und 10 Tage Vietnam (Saigon – Hoi An – Hue – Hanoi)
Unser Flug von Singapore bringt uns also erstmal nach Phnom Penh, wo wir am 20.12. am Abend ankommen. Beim Geldwechsel treffen wir gleich am Flughafen einen Deutsch-Brasilianer, mit dem wir uns das Taxi Richtung Hotel teilen. Da wir nichts gebucht hatten und nur Zwei Naechte bleiben wollen schlagen wir bei der erstbesten Unterkunft zu, was wir nicht bereut haben. Direkt am See gelegen, bietet das Hotel eine sehr gemuetliche und große Terasse, die auf Stelzen direkt über das Wasser hinausreicht. Noch vor dem Einchecken bekommen wir das Angebot doch erstmal ein bisschen was zum rauchen zu erstehen. Wir verzichten, und gönnen uns stattdessen ein kühles Cambodia-Bier als Schlummerdrunk.
Am nächsten Tag haben wir uns für 40 US$ zwei “Moto-Driver” engagiert, die uns den ganzen Tag auf ihren Mofas durch die Stadt begleiten und uns an den Sehenwürdigkeiten absetzen. Der Preis war für dortige verhältnisse auf jeden Fall zu hoch, es hat sich aber gelohnt. Als erstes schauen wir uns S21 an, ein Gefänis das die Roten Khmer währen ihrer krausamen Herrschaft nutztem um Gegner der Regims gefangen zu halten und gegebenenfalls zu foltern. Die Roten Khmer haben von 1975 bis 1979 versucht in Cambodia ein Volk von unwissenden Arbeitern zu schaffen und deshalb alles Wissen zu vernichten. DAs Gefängnis ist heute als Museum u besichtigen, mit vielen Bildern ehemaligen Zellen, die einen Eindruck der Grausamkeiten vermitteln.
Die meisten die S21 überlebt haben, wurden Süd-Westlich der Stadt auf den KillingFields hingerichtet. Da das Geld für Kugeln gefehlt hat, wurden dort mehrere Millionen mit Spaten und ähnlichen Gegenständen umgebracht und in Massengräbern vergraben. Das war auch unser nächstes Ziel. Heute sieht man dort hauptsächlich einen Turm der von oben bis unten gefüllt ist mit Schädeln die dort ausgegraben wurden und einige Informationstafeln, die über Schrecken und Grausamkeit berichten.
Nach dem ganzen Greul der nahen Vergangenheit haben wir uns danach dem Sitz des Königs gewidmet. Der Royal Palace von Phnom Penh begeistert mit einem relativ hohen Eintritspreis und einer Menge von eindrucksvollen Gebäuden in einem leicht unübersichtlichen Gebiet. Angefangen wurde mit dem Bau des Palastes um 1434, wobei über mehrere Jahunderte immer mehr Gebäude hinzukamen… blablabla
Als letzten Programmpunkt des Tages und damit auch in Phnom Penh bringen uns unsere Mofagangster dann noch zu Wat Phnom, einem Tempel ganz in der Nähe unseres Goa-Hotels. Als Ausländer zahlen wir 1 US$ Eintritt und erklimmen die Stufen zum Tempel auf dem Hügel. Auf dem Weg lauern sehr viele Bettler den Touristen auf, teilweise mit schweren Behinderungen. Oben verkauft einer Vögel, die artgerecht zu etwa 100 Stück in einem kleinen Käfig gehalten werden und überall laufen Affen umher, die von den Touristen so fett gefüttert wurden, das sie sich wohl nie wieder auf einen Baum schleppen können. Der Tempel selbst ist für mich gegenüber den vielen andern Tempeln im Lande nichts besonderes.
Zurück im Hotel lassen wir uns bei einem Bier von einem unserer Fahrer noch das HOtel von seinem Onkel in Siem Riep empfehlen, der auch gleich einen Abholservice vom Busbahnhof am nächsten Abend organisiert. Eben alles Vetternwirtschaft hierzulande.
Weiter geht die Reise beim Stopp in Siem Reap…
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N 11° 33.
E 104° 5.
To logbook | Author: Wozi
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1 2 3Gerade im Hotel in Phnom Penh angekommen
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und fuer unser Geld
Wenn der groesste Schein 10000 Riel ist, bekommt man fuer 700000 Riel ganz schoen viele Scheine...
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Mit dem Moto gehts los...
Man sieht: Die Sicherheit der Kunden wird sehr ernst genommen. Fahrer hat einen Helm, zahlender Mitfahrer nicht
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