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Die ersten zwei Tage
28. August 2008 | de
In Lomé angekommen wurden wir von Yves und Perel von ASTOVOT abgeholt udn erstmal mit dem Taxi ins Hotel gefahren. Das war schon abenteuerlich, denn immerhin hatte das Taxi keine Anschnallgurte, war geschätzte 20 Jahre alt und wir sassen zu sechst in dem Taxi, plus Fahrer.
Das Hotel ist sehr komfortabel, wir haben alle eigene Zimmer und eine KLIMAANLAGE..
Der erste Abend war nicht so schön, ich hatte schon ein bisschen heimweh…
Gestern war ein toller Tag, wir haben den Markt von Lomé angeguckt, was total beeindruckend war, weil man dort alles kaufen kann: ^¨uhner, Fleisch, Fisch; Kleider, Brot, Handys… einfach alles. Und wir als weisse konnten natürlich auch an keinem Stand vorbei gehen, ohne angesprochen und ein bisschen bedrängt zu werden..
Lomé ist eine GRossstadt und mich hat der Tag vollkommen geflashed.
Abends waren wir bei den geschwistern von perel und yves eingeladen, zum fufu essen… Irgentwie ist diese Yamspampe noch gewöhnungsbedürftig, aber es schmeckt ok ;]
Soo… die Zeit rennt, ich schreibe bald mehr
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Lomé
Deutschland
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N 6° 096.859
E 1° 241.455
Created at: 28. August 2008
To logbook | Author: AnnaAnkunft
28. August 2008 | de
Abends sind wir also in Lomé angekommen.
Hohe Luftfeuchtigkeit und etwas mehr als 30 Grad erwarteten uns. Da dieser kleine Flughafen mit der Ankunft von so vielen Leuten ueberfordertwar, mussten wir seeeehr lange warten um ein Formular abgeben und den Pass zeigen zu koennen. Ich war wirklich froh, dass mein Gepaeck heil angekommen ist. Bei einem anderen Freiwilligen war ein Koffer abhanden gekommen. Heute oder morgen gehen wir nochmal zum Flughafen.
Wir wurden abgeholt, freundlich empfangen und zu neunt samt einem riesen Berg Gepaeck in zwei Taxis gesteckt.Anschnallen n’est pas au programme und das Gepaeck lag uns im Nacken bzw auf uns; Das Taxi voruns hatte den Kofferrqum erstgqr nicht geschlossen und einige hqtten schon Angst, dass ihre Koffer gleich auf den Strassen Lomés verschwinden. Schlagloecher wurden so gutwiemoeglich umfahren, per Hupe wurde kommuniziert.
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Lomé
Togo
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N 6° 122.8
E 1° 225.5
Created at: 28. August 2008
To logbook | Author: JolleErster Tag
28. August 2008 | de
Die Nacht wareinfach nur WARM. Ich hatte das Gefuehl,als ob die Klimaanlage nicht funktionierte…
Aberdie Unterkunft ist wirklich in Ordnung;
Wir waren am ersten Tag auf dem Markt und auf der Bank und am Strand. Laerm und Abgase bestimmen das Bild; auf dem Markt quatscht dich jeder an, alle wollen verkaufen;
Nebenher muss man aufpassen, dassman nicht von Autos oder Mofas angefahren wird. Die Meeresprise war einfach nur angenehm.
Muss jetzt leider aufhoeren, da meine Zeit imInternet Café zu Ende ist;
Ich schreibe weitere Erlebnisse das naechste Mal
Liebe Gruesse
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Lomé
Togo
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N 6° 122.8
E 1° 225.5
Created at: 28. August 2008
To logbook | Author: JolleLomé
30. August 2008 | de
Nach meinem letzten Eintag ist noch viel passiert..
Wir waren am nâchsten Tag in einer Gegend, die wohl Lomés Ehlendsviertel ist.. Das war wirklich eine krasse Erfahrung. Lauter arme,zerlumpte Leute in der prallen Sonne, die meisten mit physischen leiden und man weiss, dass niemand ihnen helfen wird. Ein weiteres Erlebnis war, dass man in Lomé immer damit rechnen muss von Soldaten angehalten zu werden um seine Kamera vorzuzeigen und zu beweisen, dass man keinen Soldaten fotografiert hat.
Ausserdem waren wir im sehr kleinen Nationalmuseeum, was trotzdem recht interessant ist und auf dem Fetischmarkt (Westafrika ist bekannt für seine Vodookultur und die Fetische) was allerdings eine reihne Touristenveranstalltung ist und wo “le dieu dit combien les fetischs” kosten.
Wirklich toll war der letzte Tag in Lomé an dem wir im leeren Fussballstadion von Lomé, im Staatsradio (wo einige ein Interview gaben, ganz spontan) und auf einem Fest waren. Das Fest war eigentlich eines zu Ehren Eyadems, dem vorherigen Prâsidenten Togos, und seiner âusserung; die Weissen mûssten Afrika endlich alleine lassen udn aufhören es auszu beuten, allerdings war es fûr uns Aussenstehende eher ein nettes Beisammensein, bei dem wir (12 Leute) zum Essen eingeladen wurden… Die Gastfreundschaft der leute ist hier wirklich unglaublich.
Trotzdem: Lomé ist kein Ort an dem ich gerne lânger wâre, es ist einfach sehr laut udn die Luft ist schlecht und vor allem wird man als Weisser immer für reich udn potentiell kauffreudig gahalten udn dem entsprechend bedrängt..
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Lomé
Deutschland
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N 6° 096.859
E 1° 241.455
Created at: 01. September 2008
To logbook | Author: AnnaDie ersten 5 Tage
01. September 2008 | de
Die ersten 5 Tage waren einfach aufregend. Perel, ein Mitarbeiter bei ASTOVOT, der immer wieder betonte, dass wir seine Freunde sind, dass er sich freut, dass wir da sind, und dass wir ihn alles fragen koennen, hat uns alles so gut wir moeglich erklaert und uns viel in Lomé gezeigt. Ich habe das Gefuehl, dass wir ohne ihn echt aufgeschmissen gewesen waeren. Er hat uns die ueblichen Preise mitgeteilt, wie man am besten handelt hab auch schon eine Tasche gekauft hat mit dem Hotelbesitzer geredet, uns Taxis organisiert und natuerlich immer heftig mit allen diskutiert, denn sobald man Weisse sieht; wird natuerlich kraeftig aufgeschlagen. Wir waren im Nationalmuseum, das nicht so gross ist, aber ganz interessant war, wir waren auf einem Fetisch-Markt, wo es ganz viele Tierknochen, Haeute und sonstige nicht so abetitliche Gegenstaende gab; Wir hatten abr alle das Gefuehl, dass es vor allem dazu da war, die Touristen abzuzocken; Perel hat kraeftig fuer uns den Preis runter gehandelt, da ja schon die Erklaerungen und Fotos machen kostet; Anschliessend wollte man uns dann noch Gluecksbringer verkaufen; Der Preis wurde natuerlich von einem Geist bestimmt…komischerweise konnte man auch hier noch handeln (netter Geist) aber keiner hat was gekauft.
Die Naechte blieben so warm, man gewoehnt sich aber auch ein wenig daran. Am Tag regnet es auch manchmal und es ist zum Teil bewoelkt, was sehr angenehm ist, denn wenn die Sonne mal scheint, knallt sie richtig stark runter, ich hab durch das Oberteil durch, obwohl die Sonne nicht so oft draussen war leichten Sonnenbrqnd bekommen.
Abends waren wir immer bei Perels Familie eingelade, was sehr toll war, da man Kontakt zu Einheimischen aufbauen konnte und auch typisch togoisches Essen kennen lernen konnte. Es ist sehr lecker, oftmals Maniok-oder Maisbrei mit einer scharfen Fischsosse dazu, in der einiges undefinierbares rumschwimmt; schmeckte bisher aber fast alles gut, Man kommt sich ein wenig vor wie Kinder, die mit den Haenden Spaghetti essen, aber auch daran gewoehnt man sich :) Ich glaube, sie haben es absichtlich noch nicht so scharf gemacht, denn in der Stadt (wir haben wichtige Monumente angeschaut etc) hat man uns bei einem Art Fest in einem Park traditionelles Essen angeboten -gratis!!! und die Sosse war super scharf!! Dazu gabs dann komplette kleine gebratene Fische, auch gewoehnungsbeduerftig, aber gar nicht schlecht im Geschmack.
DIe Gefahr, die mit Sicherheit vorhanden sit, merken wir gar nicht so, denn Perel sagte uns, dass es immer noch was anderes ist, wenn er als Schwarzer dabei ist; Er regelt auch viel, von dem wir gar nichts mitbekommen. Anscheindend wollten sich einige bei uns im Hotel fuer kurze Zeit einmieten, nur um uns mal “sehen” zu koennen, dh, um an unsere Wertsachen im Zimmer zu kommen.
Cool war auch die Aktion als wir die oertliche Radiostation besichtigen durften und sie mehr ueber die Freiwilligenarbeit erfahren wollten. Zwei von uns haben sich dann fuer ein Interview bereit erklaert und naechste Woche wird das Interview dann ausgesendet; Das Material, die Raeume etc waren natuerlich uralt und anscheinend vor Jahrzehnten von Deutschen gespendet worden.
Allgemein sind wir viel herumgelaufen, Taxi oder Moped-Taxi gefahren, aber man hatte oft das Gefuehl, nicht viel erreicht zu haben. Erstens laeuft man sehr langsam, weil man sonst zu schnell ermuedet und zweitens laesst man sich bei allem Zeit oder es funktioniert nicht; SO kann man zu drei Banken gehen und nirgends will deine Karte funktionieren, was zum Glueck nicht bei mir der Fall war, aber bei anderen.
Also Effizienz und PLanung wird hier nicht so gross geschrieben, obwohl die deutsche Qualitaetsarbeit ungemein bekannt und beliebt ist. Die Deutschen sind beliebt, weil sie damals die Infrastruktur verbessert haben und viel Bleibendes hinterlassen haben; Die Franzosen sind eher als die Ausbeuter in den Koepfen. Also Vorteil fuer uns :-)
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Lomé
Togo
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N 6° 122.8
E 1° 225.5
Created at: 01. September 2008
To logbook | Author: JolleTravel pictures tagged with Lomé:
Fufu stampfen
So wird Fufu gemacht. Yams wird gekocht und anschliessend in schweisstreibender arbeit zu zweit zu Brei verarbeitet. Ich durfte auch schon mitmachen, aber die denken immer, ich sei nach einer Minute schon zu müde um weiter zu machen, dabei ist das voll der Sportersatz :) Schmeckt auf jeden Fall lecker, auch wenn man mit den Händen isst und das nicht soo apetitlich aussieht. Mit Palmölsosse übgrigens eine echte Spezialität!!
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Togo
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N 6° 122.8
E 1° 225.5
Created at: 08. October 2008