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Schlagwörter von Einewelt-pamoja: Moshi

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Reiseberichte markiert mit Moshi:

Ankunft in Moshi

07. August 2008 | de

Während unserer 8-stündigen Fahrt von Nairobi nach Moshi, erlebten wir auch so einiges. Als Fahrzeug diente uns ein älteres Bussle, bei dem unser Gepäck auf dem Dach transportiert wurde. Aufgrund der Straßenverhältnisse (zum Teil waren es Erdstraßen) machte es regelmäßig riesige Schläge in dem Fahrzeug, bei denen wir dachten, dass das Bussle gleich auseinander fallen müsste. Da die Strecke durch Steppen führte sahen wir einige Naturvölker die in Lehmhütten wohnten. Da sie fotohungrigen Touristen sehr skeptisch gegenüber stehen, kam es auch zu einer brenzligen Situation: Da eine von den Teilnehmerinnen Bilder machen wollte, wurde ein Stammesangehöriger so wütend, dass er mit Steinen nach uns schmeißen wollte. Nach einer kurzen Pause, die wir wieder mit Singen und Tanzen füllten, ging es schon weiter Richtung Grenze. Der Grenzübergang selber wurde ohne Probleme gemeistert; bereits nach 10 min. hatten alle von uns die nötigen Formalitäten erledigt. In Moshi wurden wir dann auch sehr herzlich empfangen, allen voran natürlich Melanie, die schon 1 Jahr hier unterrichtet hatte sowie Fr. Ferrington, der bislang Schulleiter an der Schule war. Nach einem leckern Mittagessen um 15.00Uhr bezogen wir unsere Zimmer und hatten dann bis zum Abendessen frei. Nach dem Abendessen spielten wir mit den Brüdern, die gerade auch in Moshi waren, Tischkicker und Tischtennis oder schauten mit ihnen Mr. Bean. Der Abend war sehr schön, da wir uns mit ihnen prächtig unterhielten und sehr viel Spaß zusammen hatten. Leider war bereits um 22.00Uhr Nachtruhe und wir mussten den Aufenthaltsraum, der auch gleichzeitig der Speisesaal ist, verlassen. Als Tagesabschluss gab es noch ein kleines Abendgebet in der Kirche. Ein weiteres Highlight des Tages war übrigens der Blick auf den Kilimandscharo, den man von unserer Unterkunft auch sieht. Laut den Einheimischen war es heute das erste Mal seit 2 Wochen dass man ihn wieder sehen konnte.

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 08. August 2008

Zum Logbuch | Autor: Einewelt-pamoja

Moshi 2. Tag

08. August 2008 | de

Anders als in Nairobi wird hier sehr viel Wert auf Pünktlichkeit gelegt. Deshalb waren wir auch alle um 8.15Uhr beim Frühstück. Davon gestärkt, ging es rüber in die Schule, wo wir den Schülern vorgestellt wurden. Da unser Reisebegleiter, Fr.. Ferrington, bislang Direktor dieser Einrichtung von Don Bosco war und den Job von Fr.. Selvam (der uns ab Sonntag begleiten wird) in Dar Es Salaam übernommen hat, wurde er heute von den Schülern verabschiedet. Mit den verschiedensten Vorführungen sorgten sie für einen festlichen Rahmen. Als der offizielle Teil vorbei war, gab es Mittagessen das wir zusammen mit den Schülern im Schulhof einnahmen. Anders als bei uns in Deutschland hatten wir heute keine Tische sondern nur Holzbänke. Da auch nicht genügend Löffel vorhanden waren, musste ein Teil von uns mit den Händen essen. Was für die Einheimischen selbstverständlich ist, kostete uns ein wenig Überwindung. Bereits nach kurzer Zeit, war das Essen mit den Händen aber schon normal geworden, schließlich hatte man auch keine andere Wahl. Um 15.00Uhr ging es mit der Übergabe der Fußballtrikots vom TSV Dagersheim weiter, um beim anschließenden Fußball- und Netballmatch gut angezogen zu sein. Während die Jungs Fußball spielten, durften sich die Mädels beim Netzball versuchen. Einige von unseren Mädels ließen sich, sehr zur Freude der Afrikanerinnen, noch Zöpfe flechten. So verging auch dieser Nachmittag wieder viel zu schnell. Nach dem Abendessen saßen wir mit Fr.. Ferrington noch zusammen und schauten die Wiederholung der imposanten Eröffnungsfeier von den Olympischen Spielen an. Anschließend sangen wir noch gemeinsam und hielten den abendlichen Gottesdienst ab. Im Anschluss daran gingen einige ins Bett, während andere noch bis um halb 2e zusammen saßen und sich gut unterhielten.

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 08. August 2008

Zum Logbuch | Autor: Einewelt-pamoja

Moshi 3.Tag

09. August 2008 | de

Nach dem Abschiedsgottesdienst für Fr. Ferrington mit allen Schülern am Freitag, gingen Ingrid, Melanie, Heiko, Fabian, Stefan und Thorsten heute um 7.00Uhr wieder zum Gottesdienst. Leider sind seit gestern Abend die Brüder nicht mehr da, mit denen wir so viel Spaß hatten, da sie zu Besinnungstagen am Kilimandscharo aufgebrochen sind. So war der Gottesdienst nicht so gut besucht und es wurde nicht so toll gesungen und getanzt wie beim Gottesdienst am Freitag. Traurig mussten wir heute Morgen Fr.. Ferrington verabschieden, der nach Dar Es Salaam vorausfuhr, um noch einige Dinge zu klären bevor wir kommen. Schließlich hatten wir eine sehr schöne Zeit und viel Spaß mit ihm hier. Bevor wir aber zurück nach Deutschland fliegen, werden wir ihn in Dar es Salaam nochmals treffen. Um 9.00Uhr ging es mit unseren Workshops los, die wir für die Schüler vorbereitet hatten. Da heute eigentlich kein Schultag ist, kam nur ca. ein Drittel der 130 Schüler zur Schule, da der Rest bei ihren Familien arbeiten musste. In den Workshops 1. Hilfe (Melanie und Thorsten), Deutsche Kultur (Mona, Annika, Lisa und Karin), Deutsche Musik (Corinna, Maren und Sabine), Geschichte (Fabian und Moritz), Spiele basteln und spielen (Conny und Katrin), Wunder der Mathematik (Caro, Hannah und Heiko), erfuhren die Jugendlichen sehr viel über Deutschland und das Leben bei uns zu Hause. Gegen 14.30Uhr präsentierten uns die afrikanischen Jugendlichen noch ein Programm mit singen und tanzen, das sie für uns vorbereitet hatten. Schnell war es aber keine reine Vorführung mehr, sondern alle sangen und tanzten mit, bis am Ende fast alle gemeinsam auf der Bühne standen. Gegen 15.30Uhr kam P. Selvam an, der uns ab sofort auf unserer wirklich tollen Begegnungsreise begleiten wird. Die restliche Zeit bis zum Abendessen nutzten wir, um nach Moshi zu fahren, das ca. 5km entfernt liegt. Gut und günstig fährt man in Tansania solche Strecken mit dem Dala Dala. Ein Kleinbus, der oft mit 20 Personen voll gequetscht wird. Heiß, stickig, staubig, ruckelig und eine gute Möglichkeit schnell mit Einheimischen in Kontakt zu kommen… In Moshi gingen wir auf einen kleinen Masaimarkt, wo wir wieder die verschiedensten Dinge und Geschenke, wie z.B. Holztiere, Bilder usw. kauften. Ein tolles Highlight war eine Hochzeitsgesellschaft, die auf einem der vielen Kreisverkehre getanzt und gesungen hat. Nach kurzem zuschauen standen wir auch schon mitten drinnen und tanzten mit ihnen, worüber sich das Brautpaar sehr freute. Nach der abendlichen Reflexionsrunde verbrachten wir den Abend gemeinsam mit Kicker, Tischtennis und Wizard spielen.

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 09. August 2008

Zum Logbuch | Autor: Einewelt-pamoja

Moshi 4. Tag

10. August 2008 | de

Heute war sicher der eindruckvollste Tag unseres Aufenthaltes in Moshi. Nach dem Gottesdienst um 9.00Uhr, zu dem auch die Schüler eingeladen waren und auch zahlreich erschienen sind (normalerweise kommen sie sonntags nicht hierher, weil viele von ihnen eine Stunde oder mehr brauchen, um zur Schule zu laufen) war jeder von uns zu einzelnen Schülern eingeladen. Der Gottesdienst wurde von Fr. Selvam gehalten und drehte sich über die Energie, die von Jesus ausgeht. Dazu gab er öfters Denkanstösse, die wir mit den einheimischen Jugendlichen diskutierten. Gegen 11.00Uhr starteten wir dann mit den Schülern und strömten in alle Richtungen aus, begleitet wurden wir dabei von bis zu 3 Mädels bzw. Jungs. Einige kannten wir schon vom Freitag oder den Workshops am Samstag, andere trafen wir das erste Mal an diesem Morgen. So lernten wir den Schulweg kennen, den die Schüler jeden Tag zweimal zurück legen müssen; zu Fuß und oft über eine Stunde oder mit einem alten Fahrrad. Bei den Schülern Zuhause angekommen, wurden wir schon mit einem leckeren Mittagessen erwartet. Wir bekamen kein spezielles Mittagessen serviert, sondern aßen das, was auch die Familien essen: Reis, Ugali (fester Maisbrei), Maguande (Bohnen und Mais), gekochte Bananen oder ein paar Nudeln. Meistens waren ein paar Brocken Fleisch dabei. Die Gastfreundschaft spielt eine große Rolle in Tansania. Egal wie arm Familien sind, wenn Gäste kommen, wird ihnen etwas zu Essen angeboten, für das man sich nicht mal bedanken muss. Als Dankeschön bekamen die Schüler von uns einen Rosenkranzring und einen Kugelschreiber geschenkt. Besonders über den Ring haben sie sich sehr gefreut, da Religion in Ostafrika sehr großgeschrieben wird. Deswegen streiften sich die Schüler die Ringe über und trugen sie mit vollem Stolz. Bei einem sehr interessanten Tag lernten wir die Familien der Schüler kennen, ihre Geschichten, ihre Probleme, ihre Armut, ihre Herzlichkeit sowie ihre Heimat. Da viele von uns weite Strecken zu Fuß unterwegs waren und von den Jugendlichen viel gezeigt bekamen, waren wir an Orten, die wahrscheinlich noch nie ein Tourist gesehen hat. Pünktlich auf 18.00Uhr brachten uns die Jugendlichen wieder zurück, begeleitet von vielen anderen, die sich uns auf dem Weg angeschlossen hatten. Auch eine tansanische Lebensart: die Menschen gehen einfach ein Stück des Weges mit. Auch wir bekamen einige Kleinigkeiten geschenkt. So hatten wir dann mehrere Kokosnüsse und eine Zuckerrohrstange. Besonders das Zuckerrohr hatte es uns angetan, da wir bislang noch nichts davon gegessen hatte. Moritz und Thorsten versuchten sich zu erst darin, mussten sich aber von einheimischen Kindern zeigen lassen wie man ihn isst. Die äußere Schale ist sehr hart, wurde von den Kindern mit den Zähnen abgerissen. Wir versuchten es dann auch, entschieden aber recht schnell, lieber mit dem Taschenmesser die Schale zu entfernen, da unser Gebiss nicht dafür geschaffen war. Das Zuckerrohr kaut man dann so lange, bis der ganze Zuckergeschmack weg ist und man nur noch die Fasern im Mund hat, die man dann ausspuckt.

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 11. August 2008

Zum Logbuch | Autor: Einewelt-pamoja

Moshi 5. Tag

11. August 2008 | de

Für die, die um halb 7e schon aufstehen konnten, begann der Tag mit einem schönen Gottesdienst, bei dem wieder von 2 Schülerinnen toll gesungen wurde. Nach einem abermals tollen Frühstück und letzten Besprechungen gingen wir zur Schule hoch. Heute erwarteten uns alle Schüler, nachdem es am Samstag nur die Hälfte war. Ein wenig mulmig gingen wir den Weg zur Schule, da es doch etwas anderes sein würde vor bis zu 28 Schülern auf Englisch zu unterrichten. Die Angst war aber völlig unbegründet, da die Schüler sehr von den Angeboten Workshops begeistert waren. Bei der 1. Hilfe wurden heute Verbände durchgesprochen und jeder durfte selber mal Hand anlegen und seinen Nebensitzer verbinden. Die Spielegruppe stellte Mensch Ärger dich nicht her, beim Tanzen ging es um deutsche Musik, während bei Deutscher Geschichte, die Zeit vor dem 3. Reich durchgesprochen wurde. Von den Schülern wurden wir, nach unserem Unterricht, noch in der Bananenkunde unterrichtet. So wurden uns 18 verschiedene Bananensorten gezeigt und über die Kultivierung gesprochen. Ein Teil von uns, durfte noch selbst hergestelltes Bananenbier probieren, das aber nicht wirklich genießbar war. Es schmeckte einfach nur verbrannt! Abends bekamen wir dann noch Besuch von Pastor Kiesel. Pastor Kiesel wurde in Kempten geboren und lebt seit 1967 in Tansania und ist dort mit einer Tansanierin verheiratet. Seine 4 Kinder leben inzwischen in Deutschland, das er einmal im Jahr besucht, da sie dort studieren. Er erzählte uns von seinen Bewegungsgründen damals nach Tansania zu gehen. Ebenso erfuhren wir einiges über das Leben hier. Nach einem abwechslungsreichen Vortrag ging es zum Abendessen, das wir gemeinsam mit ihm einnahmen. Anschließend wurde wieder Wizard oder Tischtennis gespielt. Das Tageshighlight war allerdings das Lied, das die Caro und der Fabian für uns gedichtet und vorgetragen haben.

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 12. August 2008

Zum Logbuch | Autor: Einewelt-pamoja

Moshi 6. Tag

12. August 2008 | de

Auch heute standen wieder von 8.00Uhr bis 14.30Uhr unsere Workshops an. Erneut mit großer Begeisterung waren die Schüler am Werk und lauschten unseren vorbereiteten Punkten. Deshalb hat der Unterricht wieder sehr viel Spaß gemacht. Stefan, der die letzten Tage schon für das Pauseklingeln verantwortlich war, macht seine Sache auch immer besser. Die elektrische Glocke wurde übrigens erst vor 2 Jahren angeschafft und erleichtert das zur Pauseleuten ungemein. Waren in den letzten Tagen noch zum Teil unterschiede von ein paar Minuten zu verzeichnen, lief es heute sehr gut. Das Mittagessen Ugali (Maisbrei mit Kraut) nahmen wir wieder gemeinsam mit den Schülern, bei sehr schönem Wetter, im Pausenhof ein. Als Tagesabschluss, erklärten uns ein paar Schüler erst die Kaffeeherstellung und anschließend einiges über die Historie von Tansania. Als Abschluss hielt Esther, die gerade hier mit uns verweilt, noch eine sehr ergreifende Rede. In ihrer Rede ging es um die Zukunft der Schüler. Sie machte sie ausdrücklich darauf aufmerksam dass sie selber für ihr Leben verantwortlich sind und mit viel Fleiß auch einiges erreichen können. Sie selber weiß wovon sie spricht, war sie doch selber mal ein Straßenkind in Nairobi und hat sich mit viel Engagement hoch gearbeitet und auch schon eine Lehre abgeschlossen. Um 18.00Uhr hatten wir dann ein Gespräch mit F. Alex, der uns einiges über das Leben und die Geschichte von Tansania erzählte. Nach dem sehr interessanten Gespräch, ging es dann gemeinsam zum Abendessen. Als wir gegessen hatten, es gab leckeren Fisch, fingen die ersten gleich an, Bang oder andere Spiele zu spielen. Einige unterhielten sich auch nur. Spaß hatten wir jedenfalls wieder alle! Die letzten (Mona, Moritz und Thorsten) hielten es mal wieder bis nach 3e aus und gingen mit dem Lied und Tanz: 1 und 2 und 3 und 4 und 5 und 6, ein Hut, ein Stock, ein Damenunterrock und vor, zurück, zur Seite ran, Hacke, spitze, hoch das Bein in Richtung Thorstens Zimmer. Da die drei nicht so leise waren, wachte die Ingrid auf und versäckelte die 3! Daraufhin gings schnell und ruhig ins Bett. Schließlich hieß es um halb 7e wieder aufstehen, um rechtzeitig beim Gottesdienst zu sein. Denn wer feiern kann, kann auch aufstehen und so waren trotz der kurzen Nächte die Mona und der Thorsten treue Besucher beim Gottesdienst.

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 12. August 2008

Zum Logbuch | Autor: Einewelt-pamoja

Moshi 7. Tag

13. August 2008 | de

An unserem letzten Schultag in Moshi gaben wir abermals unser Bestes. Aufgrund von Zeitproblemen waren die Unterrichtseinheiten heute nur eine halbe Stunde lang. Aber auch in diesen 30 Minuten haben wir den Schülern wieder einiges beibringen können. Unter anderem liefen die meisten Schüler verkleidet und geschminkt rum, da bei der deutschen Kultur Fasching auf dem Programm stand. Nach anfänglichem zögern, fanden es die Kinder sehr lustig das ein oder andere Clowngesicht ins Gesicht gemalt zu bekommen. Vorne dabei war auch mal wieder unsere Esther, die den Kurs tatkräftig unterstützte. Gegen dreiviertel 1e hieß es dann Abschied nehmen. In einer kurzen aber sehr schönen Feier, wurden wir mit verschiedenen Aufführungen (unser selbstgedichtetes Lied musste nochmals gesungen werden) verabschiedet. Im Anschluss gab es dann Mittagessen und für uns die Gelegenheit sich von den Schülern persönlich zu verabschieden. Um 14.00 Uhr fuhren wir dann nach Boma Ng’ombe. Das ist das Waisenhaus in dem die Caro für mind. 4 Monate sein wird. In dem Waisenhaus leben viele Kinder, die Taubstumm, Albinos, sonstige Behinderungen haben sowie nichtbehinderte Kinder, die keine Eltern mehr haben. Besonders als Albino ist das Leben in Tansania sehr gefährlich, da ihren Knochen magische Kräfte nach gesagt werden und sie daher getötet und verstümmelt werden, um an die Knochen und das Blut zu kommen. Nach einer kurzen Schulführung, bei der wir alle Klassenzimmer besucht haben und von den Schülern mit ihrem Welcomelied empfangen wurden, ging es zu den Unterkünften. Die Unterkünfte sind wirklich einfach mit Stockbetten, in denen bis zu 3 Kindern schlafen ausgestattet. Fließend Wasser gibt’s nicht und als Klo steht auch nur ein kleines Plumpsklo zur Verfügung. Danach ging es in den Garten, wo die meisten Nahrungsmittel selber angebaut werden. Zum Abschluss des Besuches wurden wir zu einer Tasse Tee eingeladen und über die Arbeit der Franziskaner Schwestern unterrichtet. So wurde z.B. das Waisenhaus erst vor 5 Jahren eröffnet und nach und nach neue Gebäude gebaut, was Aufgrund des großen Andrangs von Kindern auch notwendig ist. Das nächste Ziel ist die Installierung von Fließend Wasser. Aufgrund der großen Armut sammelten wir spontan Geld in unserer Gruppe und übergaben es der Schwester, die sich sehr darüber freute!
Zum Abendessen gingen wir mit den französischen Volontären und dem polnischen Volontär in ein Restaurant nach Moshi. Dort gab es Schweinefleisch mit Ugali. Bei diesem Essen kamen wir alle in den Genuss mit Finger essen zu dürfen, da es kein Besteck gab. Die Knochen wurden auf den Boden geschmissen, wo sie von den Hunden in Empfang genommen werden. Gestärkt von einem sehr leckeren Essen, tanzten wir dann noch eine Weil, bevor wir von Fr. Alex abgeholt wurden. Völlig überladen fuhren wir zurück zu unserer Unterkunft. Wo wir nochmals einen schönen Abend verbrachten! Mit großer Vorfreude auf die Safari ging es dann ins Bett!

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 16. August 2008

Zum Logbuch | Autor: Einewelt-pamoja

Unser Lied

11. August 2008 | de

Carolin und Fabian dichteten ein Lied über unsere Reise.
Die Melodie kommt von The Lions Sleeps Tonight!

1. Vorbereitung und Impfbesuche waren nun vorbei,
Vorfreude und Aufregung kamen schnell vorbei.
Frankfurt, Doha und dann Nairobi, das war unser Ziel,
Und auf dieser langen Strecke erlebten wir schon viel.
A….uf nach Afrika (nach Afrika)

2. Angekommen in Nairobi ein herzlicher Empfang,
schon nach wenigen Minuten das erste Lied erklang.
Jambo Bwana, habari gani, hallt es durch den Bus
als Begrüßung für Freunde ein erster lieber Gruß.
Hi….er in Afrika (in Afrika)

3. Von Don Bosco rein ins Gewusel Nairobi Stadtverkehr
egal ob Center oder Karen, die Straßen warnn nie leer.
Wir sahen nicht nur schöne Dinge, sondern auch viel Leid.
Doch das Lächeln in den Gesichtern zeugte von Dankbarkeit.
Im He….rzen Afrikas (in Afrika)

4. Schweren Herzens, mit feuchten Augen sagten wir Leb wohl.
Dald darauf gings für uns weiter nach Tansania davon.
Auf nach Moshi, Kilimanjaro, DBYTC.
Die Schüler sangen Karibu sana Madame Melanie.
Der Gi….pfel Afrikas(in Afrika)

5. Alle Mädels in einem Zimmer, den Leitern grausts davor.
Die Jungs dagegen zog es leider weit hinaus vors Tor.
Zu Ferrys Abschied die Schüler boten uns tolles Programm.
Ihn werden wir erst wiedersehen in Dar es Salaam.
Der Va….ter Afrikas (in Afrika)

6. Spiel und Workshops knüpften zwischen uns ein erstes Band.
Bald war’n uns die vielen Schüler alle schon bekannt.
Besuch in Moshi, Gottesdienste und noch vieles mehr,
in den Familien unserer Schüler blieb kein Magen leer.
Die Me….nschen Afrikas (in Afrika)

7. Wir lernten sehr viel voneinander währende dieser Zeit.
Viele Freundschaften sind entstanden durch Spiel und Fröhlichkeit.
Die Zeit ist wie im Flug vergangen, bald ist es vorbei.
Asante sana für diese Stunden, tschüss, salut, good bye.
Na….kupendo Afrika (in Afrika)

8. Jetzt fuhren wir auf Safari, die Aufregung war groß.
Doch davor hieß es Abhschied nehmen und dann ging es los.
Nationalpark “Lake Manyara” war unser erstes Ziel,
Elefanten, Giraffen, Zebras wir sahen ja so viel.
Die Tie…re Afrikas (in Afrika)

9. In dem Krater Ngorongoro erlebten wir viel mehr.
Natur und Landschaften und die Tiere beeindruckten uns sehr!
Löwen und sogar jagende Geparden sahen wir.
Kein Wunsch blieb heute unerfüllt, wir sahen jedes Tier!
Die Tie…re Afrikas (in Afrika)

10. Tarangire-Nationalpark sahn wir leider nicht,
Jacob, unser Manager, tat nicht seine Pflicht!
Also gings zurück nach Moshi, Kindoroko-Hotel.
Wir feierten Caros Geburtstag, der nächste Morgen kam schnell.
Fei…ern in Afrika (in Afrika)

11. Heute sind wir aufgebrochen nach Dar es Salaam.
Die Tage dort die füllten wir mit tollem Programm.
Stadtbesichtigung, Museum und einen Tag am Strand,
wir erlebten neue Seiten von diesem schönen Land.
Das Me…er in Afrika (in Afrika)

12. Melis Geburtstag, den feierten wir hier recht ordentlich.
Ständchen, Kuchen und eine Party, gute Laune fehlt nicht.
Chua Cha Maischa, Temeke, Youth for Youth, Upanga,
wir besuchten Don Bosco Projekte, das ist allen klar!
Pro…jekte in Afrika (in Afrika)

13. Jede Reise geht mal zu Ende, beim Abschied weinten wir,
vor allem weil die Caro für ein ganzes Jahr bleibt hier.
Niemals werden wir vergessen, was wir dort erlebt.
Wir hoffen, dass Kontakt und Freundschaft für lange Zeit noch lebt!
Kwa…heri Afrika (in Afrika)

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 24. August 2008

Zum Logbuch | Autor: Einewelt-pamoja

Reisefotos markiert mit Moshi:

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Hpim6627

Moshi Fussball

Die Jungs bekamen diese Trikots (ebenfalls vom TSV Dagersheim). Der Torwart bekam noch ein neues Paar Torwarthandschuhe.

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 08. August 2008

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Hpim6642

Moshi Fussball

Die Schülerinnen mit ihren neuen Trikots.

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 08. August 2008

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Hpim6631

Moshi Fussball

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 08. August 2008

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Hpim6648

Moshi Fussball

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 08. August 2008

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Hpim6694

Moshi Haareflechten

Die Begeisterung war auf beiden Seiten groß. Mona strahlt auch sehr.

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 08. August 2008

Zum Foto | Fotograf: Einewelt-pamoja
Hpim6718

Moshi Haareflechten

Hier lässt sich die Lisa ihre Haar flechten.

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 08. August 2008

Zum Foto | Fotograf: Einewelt-pamoja
Hpim6738

Moshi Haareflechten

Nach getaner Arbeit (Haareflechten) wurde ein Gruppenfoto gemacht.

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 08. August 2008

Zum Foto | Fotograf: Einewelt-pamoja
Hpim6745

Moshi Spielen

Mit großer Begeisterung trugen die Schülerinnen ihre Trikots auch beim Volleyball spielen.

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 08. August 2008

Zum Foto | Fotograf: Einewelt-pamoja
P1000316

Fahrt nach Moshi

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 08. August 2008

Zum Foto | Fotograf: Einewelt-pamoja
P1000318

Fahrt nach Moshi

Die Einwohner eines kleinen Dorfes, dass direkt an der Straße gebaut ist.

Schlagwörter: Moshi Tansania
Karte: S 3° 469.557 E 37° 92.480

Erstellt am: 08. August 2008

Zum Foto | Fotograf: Einewelt-pamoja
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