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Tioman - Drei Farben: Rot

08. Avril 2007 | de

Vom Snorkelling und der Unterwasserwelt von Tioman. Der Zweite Teil der Reise beginnt auf der Insel, nachdem wir jeden Strand in ErwĂ€gung gezogen haben und vorher auch einige Chalets abtelefoniert haben, was aus Singapur ĂŒbrigens keinen Cent mehr kostet als ein normales GesprĂ€ch, machte sich die leichte Panik breit, nichts zu bekommen.

TEIL 2 – DIE FARBE ROT

Wollten es in Tekek probieren, aber als wir den Strand gesehen haben sind wir dann doch lieber sitzen geblieben und haben uns fĂŒr den â€œĂŒberfĂŒllten” Air Batang Beach (ABC) entschieden. Wobei der Flugplatz doch in Tekek ist und nicht in ABC
egal
ABC raus und gleich rechts rum, komischerweise sind alle in Tekek ausgestiegen, so das wir mit den beiden bekloppten Deutschen, die einzigsten waren die mit dieser FĂ€hre in ABC bleiben wollten. Gut fĂŒr uns. Was war natĂŒrlich der erste Typ den wir getroffen haben, Franzose, ab ging das gebrabbel und fĂŒnf Minuten spĂ€ter waren wir dabei die Accommoditions abzuklappern. My Friend Place hatte ne HĂŒtte fĂŒr drei, RM 45 die Nacht, fĂŒr alle
geht klar.

Mangels ErnĂ€hrung im laufe des halben Tages sind wir gleich zurĂŒck ins Restaurant, natĂŒrlich ohne TĂŒr und Fenster, sondern schön auf der Verander. Naja, Essen war ok, kleine Portionen und teurer als in Singapur. Doch die letzte Gewissheit ein Zimmer zu haben, entschĂ€digt fĂŒr alles.

In Tioman gehen die Uhren anders, hier ist jeder entspannt und freundlich
aber etwas langsamer, bloß keine Hektik aufkommen lassen. Ich glaub nach einer Stunde hatten wir die gleiche Geschwindigkeit, einfach Schnorchelsachen geliehen und zack ins Wasser. Wassertemperatur, wie im Kinderbecken zuhause, warm wie Pipi, nur das weit und breit keine Kinder waren. Ich bin eigentlich eher gegen nicht geflieste GewĂ€sser, aber hier macht es Spaß zu schwimmen und einfach mal 7-8 Meter abzutauchen und Nemo beim Kampf um seine Anemone zuzusehen. Das kleine Arschloch hat mich doch glatt attackiert, einmal mit Volldampf gegen die Brille
schluss mit lustig, so sĂŒĂŸ sind Clownfische nicht. Nach ĂŒber einer Stunde haben wir auch ne Meeresschildkröte gesehen, die uns auch gesehen hatte und bei ihrem Abmarsch nicht aus den Augen lies.

Am Abend noch ein wenig am Strand rumgelungert, ne Kleinigkeit zum Abendessen gehabt und dann auch so um 11.30 ins Bett, da morgen den ganzen Tag Schnorcheln anstand. Auf den Weg vom und zum Abendessen, haben wir dann den Rest der Besuchermassen getroffen, alles Studenten von denen ich mir kaum einen Namen merken konnte, aber da wir alle aus den gleichen GrĂŒnden auf der Insel waren hat man sich doch direkt verstanden.

Doof nur, das die einem auf die Nase binden mĂŒssen, nur zwei bis drei Tage in der Woche zu vereinzelten Vorlesungen zu mĂŒssen und daher jedes Wochenende woandershin fahren, was mir leider nicht unbedingt möglich sein wird, da fĂŒr KL allein die Anreise ĂŒber nen halben Tag dauert.

Ach man kann leider nicht alles haben, aber man kann Schnorchel und sich freuen wenigstens dieses lange Wochenende genutzt zu haben. Am Samstag ging es nach Coral Island um die atemberaubend zerdepperte Unterwasserwelt zu bewundern. Leider und Wahr, vieles ist beeindruckend, aber man sieht auch die Spuren das ein paar Touristen zuviel ĂŒber die Korallen gerutscht sind.

Mich hat das alles trotzdem sehr begeistert, das ich mir bei den WasserverhĂ€ltnissen sogar ĂŒberlege nen ersten Tauchschein zu machen, vielleicht sieht man dort Dinge die noch etwas intakter sind. Selbst die Anwesenheit eines Haies hat mich hier nicht aus der Ruhe bringen können, aber den Hai, der hat direkt Leine gezogen als drei Bekloppte im auf die Pelle rĂŒcken wollten. Ehrlich, hĂ€t ich auch.

Den ganzen Tag im Wasser und total erschöpft sind wir dann um 5 Uhr wieder zurĂŒck gewesen. Zu diesem Zeitpunkt hat sich dann die Farbe Rot eingestellt. Rot wie Sonnenbrand, denn Schnorcheln tut man mit Augen zum Grund und RĂŒcken zur Sonne. Das alte Weißbrot ist doch glatt kross gebacken worden.

Tja, aber mit Hilfe der HollĂ€nder, die auch hier Nachbarn waren, bin ich sogar zu Apre Creme gekommen, danach noch einige Bier getrunken und uns zu dem Kreis der Studenten gesellt. Pizza am Strand und dem Specktacktel zugeschaut, wie Jungs und Feuer doch zusammenpassen. Zum GlĂŒck brennt Sand nicht.

An diesem Punkt geh ich mal wieder ins Bett, Teil 3 folgt dann morgen und vielleicht auch was ich die Tage gemacht hab. Leider schenkt einem keiner Zeit


Marqueurs:
Carte: N 2° 792.168 E 104° 1.586

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Tioman - Drei Farben: Blau

07. Avril 2007 | de

Es wird ein Dreiteiler, alles in einen Artikel zu packen schaff ich heute nicht und zwei sind doof, deßhalb gibt’s drei. Bitte keine Fragen, warum zwei doof sind
könnt ich eh nicht beantworten. Vorweg, ich war auf Pulau Tioman und bin auch heil zurĂŒckgekommen, der Ausflug war jeden Cent der 90 Euro Wert.

TEIL 1: DIE FARBE BLAU

Ja 90 Euro, geplant wurde jedoch mit 100. Die haben wir Freitag nach der Arbeit gewechselt. Im laufe der Nacht stand noch nichts fest, also hab ich mich schon seelisch auf meine Absage vorbereit, denn mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Grenze fahren, wĂ€r fĂŒr mein zahrtes GemĂŒt zuviel gewesen. Um 6.04 Uhr kam die erlösende Mail von Claude “We r coming now by cab”, zack die letzte Banane verschluckt und da kamen sie auch schon um die Ecke. Kurz nochmal nachgedacht, was ich mir dabei denke mit zwei Franzosen, die Englisch in einer Tonlage sprechen als wĂŒrden sie dich verarschen wollen, einfach auf einen Chaostrip nach Malaysia zu eiern und zack saß ich auch schon im Taxi.

Auf zum Woodlands Checkpoint, 6.30 Uhr, rein und sich erstmal klar machen was man alles braucht. Gut, Auswandern geht einfach mit dem Student Pass und dem Passport. Die BrĂŒcke wird mit dem Bus gemeistert, nach Malaysia checkt man dann mit nem Papierstreife ein, den es mittlerweile fast ĂŒberall gibt. Bums, halbe Stunde spĂ€ter standen wir in Johor Bahru und schon Kreisen die Taxifahrer um uns, die haben nen sechsten Sinn, jeder wußte das wir nach Mersing wollen. 180 Ringgit (RM) war das Standardangebot, aber nen Arbeitskollege hat uns den Preis genannt, den er gezahlt hat, das waren dann nur noch 80 Ringgit. Kurzer Exkurs: 1 Euro sind 4,62 Ringgit, also macht man hier einfach die Rechnung 1 Euro = 2 Singapur Dollar = 4 Ringgit. So die fahrt soll also 45 Euro kosten, ne nicht mit uns, haben uns dann in die Verhandlungen gestĂŒrzt, bestest Angebot RM 11o, was demnach 27 Euro wĂ€ren. Leichtsinnig wie wir sind, dachten dann noch einen besseren Platz fĂŒr ein Taxi zu finden, als direkt hinter der Grenze, also fĂŒr RM 10 zur Larkin Bus Station gekurvt.

Bus kostet RM 8.80 pro Person, was gĂŒnstig ist, uns aber nicht schnell genug war, da wir frĂŒher da sein wollten als die andern, denn es fehlte noch immer eine Unterkunft und es waren Public Holiday, was uns als Völkerwanderung in Singapur beschrieben wurde. Nungut, ca eine Stunde rund um den Busstop alle Taxifahrer angehauen und immer wieder das berĂŒhmte “CAN NOT” gehört, auf das unser “CAN” folgte. Versteht ihr nicht, egal
”Can’t” ist halt zu undeutlich. Versteht ihr immer noch nicht, kommt vorbei
das ist wie “Asiaten quietschen”
erklĂ€rt man nicht, erlebt man einfach.

Als wir eigentlich an nem ungĂŒnstigen Punkt standen und uns gerade fĂŒr den Bus entscheiden wollten, kam ein Taxifahrer das zweite mal vorbei und ist auf 110 eingestiegen. Wer klug ist hat gemerkt, wir haben somit am Ende 120 gezahlt, also 30 Euro fĂŒr 120 Kilometer Taxi. Wenigstens war der Fahrer sehr relaxt, hat zwar immer etwas gezischelt, aber okay, bin trotzdem eingeschlafen. Wenigstens gab es nur wenig berrĂŒchtigte ÜberholmanĂ€ver vor Bergkuppen und nur einmal der Ausbau von einer zweispurigen Straße zur Dreispurigen.

Wohlbehalten in Mersing angekommen, wĂŒĂŸte der gut Mann nichtmal wirklich wo die FĂ€hren starten. Passant gefragt und die Sache war geritzt. Eins muß man lassen, die Leute sind hier freundlich. Ersten Fuß aus dem Taxi und schon die Frage wo es hingehen soll. In jedem anderen Land sind das die Leute die einen verarschen, hier wollen sie dir nur das offizielle verkaufen. Zack, mit dem Argument das die FĂ€hre gleich startet hatte uns der Junge. Hin- und ZurĂŒckticket gekauft (RM 70), Marina Park GebĂŒhr (RM 5), Stunde warten bis die FĂ€hre geht, unbezahlbar


Wie ein Schneekönig auf die Insel gefreut, aber keine Ahnung gehabt wie es wirklich aussehen wird. Dann gings auch los, nachdem wir die ersten kleinen Inseln passiert hatten, konnte man nur gutes Erwarten, klares blaues Wasser und ein Inselpanoram vom feinsten.

Auf der Fahrt ist mir aufgefallen, das man Deutsche doch sehr gut erkennt. Sehr stark an der Art wie sie Englischsprechen
das unsympathische PĂ€rchen auf dem Boot glĂ€nzte aber mit andere VorzĂŒgen. Er machte doch recht komische DehnĂŒbungen und hangelte sich wie ein Affe ĂŒbers Schiff und bei ihr wurd ich Seekrank nachdem ich, ihr von mangelndem Geschmack zeugendes, “Doogy style” Top entziffert hatte
aber dazu spĂ€ter mehr.

Damit lasse ich euch mit der Farbe blau und dem ersten Schritt auf der Insel alleine.

Marqueurs:
Carte: N 2° 792.168 E 104° 1.586

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Véhicule de ce lieu : Bateau à moteur

Bien qu'il soit le plus rapide sur l'eau, il n'est pas seulement un bateau - cet aussi un style de vie...



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