You are here: Compass > Annal passport > Tagged from Annal with Sapa
Tagged from Annal with Sapa
3 logbooks | 109 pictures | PassportTravel blogs tagged with Sapa:
Meine Guete ist das kalt!
15. November 2008 | de
Hallo Leute!
Nun will ich euch mal von unserem Sapa-Abenteuer berichten. Ich sitze hier in der Touri-Info, die freundlicherweise kostenloses Internet anbietet. :))
Wir sind also Freitag Abend zum Bahnhof gefahren, denn um 22.05Uhr sollte unser Zug gehen. Lustigerweise gibt es in Vietnam keine Unterfuehrungen oder aehnliches, sondern man laeuft einfach ueber die Gleise. Lustiger Kontrast zu Deutschland, wo das streng verboten ist.
Wir waren etwas besorgt, als wir am Zug entlangliefen, denn in allen Wagen konnten wir nur Holzsitze sehen und wir fragten uns, ob wir wirklich einen Schlafwagen gebucht hatten. XD” Wir hatten Hard sleeper ohne Klimanlage gebucht, denn es ist nachts schon so kalt, dass man wirklich kein Klima mehr braucht.
Als wir unser Abteil gefunden hatten, waren wir doch ganz schoen geschockt. Sechst wirklich schmale Betten in einem noch schmaleren Raum. Die Betten bestanden aus Holz und es lag nur eine Bambusmatte darueber, was bei den meisten vietnamesischen Betten so ist. Um auf die oberen Betten zu gelangen, gibt es kleine runterklappbare Stufen. Der Abstand zwischen dem oberen Bett und der Decke ist so schmal, dass wir echte Probleme hatten, uns da oben zu bewegen oder erstmal hinzulegen.
Den Plan unsere Schlafanzuege anzuziehen, liessen wir schnell fallen, Gott sei Dank gab es Decken!
Die Nacht war eigentlich ganz ok, bis darauf dass es in den fruehen Morgenstunden doch ziemlich kalt wurde und dass ich aufgewacht bin und aufs Klo musste.
Um halb sechs sind wir zusammen mit den letzten beiden Passagieren in unserem Abteil (es gab erstaunlich viele Halte) aufgestanden. Sie gaben uns zu verstehen, dass Lao Cai (die letzte Bahnstation vor der chinesischen Grenze) die naechste Station sein wuerde.
In Lao Cai angekommen, mussten wir einen Minibus finden, der uns nach Sapa bringen wuerde. Dies stellte sich als ganz schoen stressig heraus, denn der erste Fahrer kam uns schon im Zug entgegen und im Endeffekt standen immer 4-6 Leute um uns herum, die uns alle ihren Bus vermieten wollten. Aber eben den GANZEN Bus. Wir konnten uns nicht verstaendlich machen, eben das wir nur einen SITZ wollten. Ein Deutscher und seine Frau/Freundin haben uns gerettet. Sie hatten schon 1h gewartet, da sie als letzte aus dem letzten Zug kamen und sich nicht mehr genug Leute fuer den Bus gefunden hatten. Nun konnten wir doch noch wir 40.000Dong (fast 2Euro) fahren, wie Vietnamesen. :)
Unser erster Tag in Sapa Bestand erstmal darin, unser Hotel zu buchen, das war sehr einfach, da wir uns vorher schon eines ausgesucht hatten und es auch schnell gefunden war. Gleich beim Aussteigen kamen wieder Leute auf uns zu, um uns ihr Hotel anzupreisen, unseres war auch dabei. Praktisch. :P
200.000Dong fuer zwei Naechte, das sind ungefaehr 4Euro fuer ein Zimmer mit zwei Doppelbetten, Bad mit Badewanne, heissem Wasser und Fernsehen. Voll cool.
Schwieriger dagegen gestaltete sich die Suche nach unseren Rueckfahrttickets fuer den Zug. In Hanoi sagte man uns, wir koennten die Rueckfahrt dort nicht buchen, also mussten wir es von Sapa aus tun. Allerdings wollten fast alle Touranbieter, wo wir fragten mehr als doppelt so viel haben als wir fuer die Hinfahrt bezahlt hatten. Nach einiger Suche fanden wir dann doch endlich Tickets zu vernuenftigen Preisen. Wir hatten vorher auch schon eine Tour durch die Berge zu Minoritaetendoefern gebucht, deswegen kommt man naemlich nach Sapa. ;) Dafuer auch nochmal 200.000Dong bezahlt und schwupps war unser Budget schon ziemlich geschrumpft.
Als das alles geklaert war, haben wir uns zum naechstgelegenen Dorf hier aufgemacht, Cat Cat. Es ist wirklich nicht weit, aber man laeuft ganz bis ins Tal hinunter, erst ueber eine Strasse, dann ueber Stufen. Es lohnt sich, denn unten gibt es einen wunderbaren Wasserfall und den dazugehoerigen Fluss, den man entland in die Berge laufen kann. Wir haben uns auf Steine am Ufer gelegt und uns entspannt. Es war erstaunlich warm tagsueber, man konnte in T-shirt laufen. Sobald aber die Sonne unterging, wurde es ziemlich kalt, sodass ich mit 4 Schichten herumgelaufen bin: Top, T-shirt, Pullover und Fliessjacke drueber. Dann konnte man es aushalten. Es fuehlte sich aber an wie ein deutsche Fruehwinter. Abends haben wir Pho, die traditionelle Nudelsuppe und gegrillte Suesskartoffeln gegessen, wunderbar zum Haendewaermen. Wir waren dann schon um 8 im Bett, weil wir nicht viel geschlafen hatten und auch die eine Stunde, die wir uns im Hotel zum Schlafen gegoennt hatten, hielt nicht mehr vor. Morgen wuerde unsere Tour um 9Uhr starten.
Soviel zu unserem ersten Tag.
Liebe Gruesse,
Lena
Tags:
Sapa
Vietnam
Map:
N 22° 47.639
E 103° 9.711
Created at: 17. November 2008
To logbook | Author: AnnalWunderschoenes Wetter
16. November 2008 | de
Hallo Leute,
die Tour, die wir an diesem Tag gemacht haben, war echt super! Wir hatten die Tour beim Auberge Hotel gleich nebenan gebucht. Als wir um 9Uhr wie verabredet an die Rezeption kamen, waren wir ueberrascht, denn wir waren die einizgen 3 Leute fuer diese Tour! Cool, also unsere Fuehrerin fuer uns allein. Ihr Name ist Ngan und sie arbeitet seit Maerz in Sapa als Tourguide. Wir haben sie ganz schoen ausgefragt, ueber ihre Uni, ihre Arbeitsbedingungen, ihr Zukunftstraeume, alles moegliche. Natuerlich auch ueber Sapa, die Gegenden, die wir passierten und die Doerfer, die wir besucht hatten. Diese Tour wuerde uns zu den Doerfern Matra und Taphin fuehren. Insgesamt eine 13km Tour, zurueck wuerde uns ein Bus fahren. ;))
Ich muss euch sagen, die Landschaft ist einfach wunderwunderschoen, wie aus dem Bilderbuch. Manchmal sieht es gar nicht echt aus, sondern als haette es jemand mit dem Computer generiert, so perfekt ist es manchmal. Heute hab’ ich leider mein Kabel fuer die Kamera vergessen, aber morgen lade ich euch die Bilder hoch. :)
Tiere, die wir auf dem Trip gesehen haben, waren, Hunde, Katzen, Haengebauchschweine, Pferde, Kuehe und Wasserbueffel. Das coole ist, dass die hier einfach auf den Wegen rumlaufen! Vor allem Wasserbueffel sehen einfach zum Knuddeln aus! hehe
Der Weg fuehrte uns zuerst am Sapa See vorbei in die Berge hinein. Es war sehr angenehm zu laufen, da der Weg fast immer auf einer Hoehe verlief. Sehr beeindruckend sind die vielen Fluesse und Baeche die durch die Landschaft verlaufen und groesstenteils wirklich naturbelassen sind.
Wir hatten wirklich Sonnenbrand an diesem Tag, es ist kaum zu glauben! Auch wenn die Temperaturen nachts alles andere als angenehm sind, wird es tagsueber so warm, das man im T-shirt herumlaufen kann.
Zu Mittag gegessen haben wir im zweiten Dorf. Was uns verwundert hat, war, dass Ngan anscheinend unseren Lunch die ganze Zeit in ihrem Rucksack hatte und sich sozusagen nur eine Kueche im Dorf ausgeliehen hat, um fuer uns zu kochen. oO War alles sehr lecker und wir brauchten das meiste von unserem Proviant gar nicht, den wir vorher gekauft hatten.
Was nicht so angenehm war das ganze WE lang war, dass man wirklich alles kaufen muss. Von Wasser ueber jede Mahlzeit, ist echt nicht kosteneffektiv. :P
Morgen mehr.
Liebe Gruesse,
Lena
Tags:
Sapa
Vietnam
Map:
N 22° 47.639
E 103° 9.711
Created at: 18. November 2008
To logbook | Author: AnnalLetzter Tag
17. November 2008 | de
Unser letzter Tag in Sapa! Oh nein, ich moechte gar nicht mehr weg! Es ist einfach so schoen hier, die winterliche Kaelte, die Weihnachtsgefuehle, die sehr nette Gesellschaft, die phantastische Aussicht, die interessanten Dinge, die es zu sehen gibt, gegrillte Suesskartoffeln am Abend, ... . Mir hat es hier wirklich gut gefallen! Man koennte in Sapa auch eine Woche bleiben und koennte sich immernoch gut beschaeftigen. Natuerlich nicht in der Stadt selbst, aber mit allem, was man von hier aus erkunden kann. Allerdings braucht man dann auch das entsprechende Budget dazu und einen extra Koffer fuer all die Souvenirs, die man kaufen wird. :P
Fuer heute hatten wir uns eine ca. 10km Route auf der Karte ausgeguckt und nachdem wir Proviant gekauft hatten, haben wir uns auch auf den Weg gemacht.
Wir wollten zuerst ein Dorf hinter Cat Cat besuchen, dort sollte es besondere Handwerkskunst und Musik geben. Das Dorf haben wir ganz gut gefunden, nur haben wir die Handwerkskunst irgendwie vermisst. XD” Vom Dorf aus sollte es einen Trekking Weg nach Cat Cat und von dort weiter auf unsere Route geben. Wir haben auch eine Bruecke ueber den Fluss gefunden, wie es auf der Karte verzeichnet war, nur sind wir dann in eine Sackgasse zwischen Bergen geraten. Oo Wir wussten nicht, wohin wir gehen sollten, also zurueck ueber die Bruecke. Dort gab es aber auch keine Alternative, also sind wir durch Felder gestapft, um dann endlich etwas dreckiger wieder auf der Hauptstrasse zu landen.
Im Endeffekt sind wir von hinten an Cat Cat herangelaufen, auf einem Weg, den wir noch nicht kannten. Der fuehrte uns ueber Steintreppen bis auf eine Bergspitze, wo sich gerade 5+ Wasserbueffel wiederkaeuend in einem Tuempel abkuehlten. hehe Wir haben und dazugesetzt uns in der Sonne unser mitgebrachtes Mittagessen gegessen. Alles sehr idyllisch.
Allerdings war Riikka die Sonne zu viel geworden und ihr Kreislauf machte nicht mehr mit. Sie war so leichenblass. Also habe ich mich mit ihr auf den Heimweg gemacht, den ganzen Berg aus dem tiefen Tal in dem Cat Cat liegt, wieder rauf nach Sapa. oje Luise wollte noch weiterwandern, also haben wir uns getrennt und wollten uns um 4Uhr vorm Hotel wiedertreffen.
Riikka musste ziemlich oft auf dem Weg Pause machen, aber wenigstens bekam sie, als wir im Schatten und im Wind waren, wenigstens wieder Farbe. Wir haben es gut nach oben geschafft und zum Dank hat sie mir einen Schokoladenkuchen spendiert. lecker! __
Danach sind wir zur Touristeninfo, weil ich ins Internet wollte. ;)) Dort haben wir dann auch auf Luise gewartet und haben dann unseren Proviant fuer die Heimreise gekauft und sind Abendessen gegangen. Ich war noch gar nicht hungrig, aber um 6Uhr wuerde unser Bus gehen.
Die Rueckfahrt nach Hanoi war sehr viel angenehmer als die Hinfahrt, das kann ich euch sagen. Ich war auch den ganzen Dienstag kaum muede, erstaunlich. :) So endete ein wirklich schoenes Abenteuer. Ich wuerde gerne nochmal nach Sapa fahren, aber in anderen Zuegen. XD
Liebe Gruesse,
Lena
Tags:
Sapa
Vietnam
Map:
N 22° 47.639
E 103° 9.711
Created at: 19. November 2008
To logbook | Author: AnnalTravel pictures tagged with Sapa:
1 2 3 ... 11 To picture | Photographer: AnnalTo picture | Photographer: Annal
To picture | Photographer: Annal
To picture | Photographer: Annal
To picture | Photographer: Annal
To picture | Photographer: Annal
To picture | Photographer: Annal
To picture | Photographer: Annal
To picture | Photographer: Annal
To picture | Photographer: Annal
1 2 3 ... 11




