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Kpalimé

02. September 2008 | de

Heute ein bisschen ûber la vie quotidienne:
DieSonne geht hier so zwischen halb sechs udn sechs auf: allerdings ist es dann meist noch diesig und man sieht sie nicht wirklich.
Zum Frûhstûck gab es in Lomé immer Baguette mit Rûherei, hier in kpalimé essen wir warmen Brei, der so âhnlich wie Reisbrei ist und immer nach Vorratslage aus unterschiedlichen Grundnahrungsmitteln besteht (Mais,Reis…), der Brei ist sûss, hat aber immer auch eine leicht scharfe Note, die wir für Ingwer halten.
Die Menschen hier sind sehr, sehr reinlich, auch wenn die Hâuser fûr unseren Geschmack leicht schmuddelig aussehen. Hier wird jeden Tag der Hof gefegt und die Terasse aber man duscht auch 3 Mal am Tag!!!! Ausserdem wird alles Geschirr udn Besteck geschrubbt und auch die Klos werden einmal am Tag geputzt (auch wenn man das leider nicht riecht).
Mittags und abends gibt es warmes Essen und wenn es nicht gerade Yamspampe oder Maniokpampe gibt, isst man Nudeln oder Reis (welcer hier aber sehr teuer ist) oder aber gekochten oder fritierten Yams, welcher so ganz âhnlich wie Kartoffeln schmeckt.
Auffâllig ist, dass viel mehr Zet dafûr verbraucht wird zu kochen und zu Essen und dass Brot eigentlich nur als Sossenaufwischer oder Beilage dient, aber von den Togoern selten als vollwertige Mahlzeit gegessen wird.
Im Moment habe ich noch das Gefûhl, dass die Togoer sehr wenig schmlafen, da sie schon eine Stunde vor Sonnenaufgang aufstehen udn deutlich nach uns Freiwilligen ins Bett gehen, wobei wir aber auch noch extrem viel schlafen, weil uns all die neuen Eindrûcke vollkommen erschlagen.
Ich werde versuchen jetzt jede Woche inen Eintrag zu schreiben und bitte Mailt mi schôn weiter, es fûhlt sich sehr,sehr gut an, dass in Deutschland Leute sind, die an mich denken. Diese Gewissheit gibt mir gerade viel Kraft!
Gerade versuche ich einfach von einem Tag in den nâchsten zu leben, weil mich der Gedanke hier ein Jahr zu bleiben noch erdrûckt, diese Einstellung passt aber auhc ganz gut mit der Mentalität der Togoer zusammen, denn was heute gesagtwird muss morgen schon nicht mehr stimmen oder anders entschieden worden sein, es bleibt also nur sich ûberraschen zu lassen….

Tags: Kpalimé Togo
Map: N 6° 899.160 E 0° 631.713

Created at: 02. September 2008

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Comments:

(03. September 2008)

Martha says:

Allerliebste anna!
schoen hier soviel von dir lesen zu koennen!!! KLingt alles sehr spannend… Was kannst du schon ueber deine gastfamilie sagen? Ich muss mich jetzt um eine wohnung kuemmern… beim wohnheim sind zwei leute vor mir auf der liste d.h. ich krieg wohl erst im fruehling dort ein appartement. Ich denk viel an dich!
alles liebe! bald gibts auch ne ausfuehrliche mail!


(03. September 2008)

Mama says:

liebe anna,
es ist schön, von dir zu hören und an deinen unternehmungen teilzunehmen. was macht ihr im vorbereitungsseminar und wer macht das? lernt ihr schon ewé? sind die nächte immer noch kalt,oder hast du dir eine decke organisieren können?
am samstag ist der zeitungsartikel von christiane erschienen und nun werde ich von allen möglichen leuten auf deine reise angesprochen.
sogar von der steuerprüferin!( die im übrigen sehr nett war!) ich soll dich auch ganz herzlich von hildegard grüßen, die ganz aufgeregt war, daß du nun weg bist.
sie will dir schreiben!
grüße und küsse. irmhild


(03. September 2008)

Britta says:

Hallo Anna!!
Ich denke ganz oft an Dich und freue mich über Deine Berichte! kakerlaken? Beissende Ameisen? Hast Du wenigstens die Ameisensicheren Socken dabei? Ich bin gespannt, wie es bei Deiner Gastfamilie sein wird! Liebe Grüsse von Manni und den Kindern!!!
Fühl Dich fest umarmt und gedrückt!
Britta


(07. September 2008)

Annette (mit den nadeln) says:

Hi, Anna -
na, ich freue mich ja, daß deine ertsen Berichte nicht von aggressiven Beifußarten sprechen, die das Nachsenden von Akupunkturnadeln erfordern würden! Gegen Kakerlaken und harte Betonböden gibt es natürlich auch ein paar Punkte, doch die helfen nur, das alles gelassener zu nehmen, was dir aber auch so gelingen wird. Und außerdem: bei dem Essen!!! Erinnert dich das nicht heftigst an verschiedene merkwürdige Vorschläge, die du mal über warme Mahlzeiten und Breie dir anzuhören “gezwungen ” warst?
Na , jedenfalls mögen sie dir Kraft und Lust geben, die ersten 4 Wochen zu meistern – da die Anpassungsfähigkeit meist exponentiell zunimmt, bist du dann wahrscheinlich über´n Berg…..
ich feue mich sehr über deine Berichte aus dem Alltagsleben -hoffentlich kommst du öfter mal zum Schreiben. Für heute wünsche ich dir einen guten Start in deiner Familie und einfach im heutigen Tag!
(Gegen Übelket im Bus und manchml auch gegen Heimweh hilft Ingwer-kauen – vorsichtig, scharf) Herzliche Grüße von Annette


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