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2 travel blogs written in Å auf den Lofoten
Find accommodation in Å auf den LofotenTAG 2: Lofotenlogistik
11. August 2003 | de
Kurze Nacht, spärliches Frühstück
Heute haben wir mal länger gepennt. An diesem morgen sind wir noch ein wenig im Zelt liegen geblieben und haben den Tag ein wenig geplant, da wir sozusagen blank waren was Essen und Trinken anging (bis auf den Whiskey in Dirks Rucksack). Da Gerd immernoch nicht ganz so gut zu Fuß war, beschlossen wir, das er das Zelt hütet und Dirk und ich aufbrechen sollten um irgendeinen Markt aufzutreiben. Als wir aus dem Zelt raus krochen, empfing uns Nebel, der noch in den Felsen hing, sich aber nach nach verzog und den fantastischen Blick auf das unendliche Meer freigab, den wir jeden Morgen nach dem Aufstehen hatten. Es gab hier ein kurzes Frühstück, lecker Molketrank.
Keine Kohle, kein Bus aber dafür Angeln
Kurz darauf haben wir uns angezogen und sind los marschiert, erstmal in Richtung Å-Dorfmitte, zur Tankstelle, an der wir abgesetzt worden sind. Die Tankstellen sind gleichermaßen auch kleine Läden und Imbissbuden, an denen man eigentlich fast alles bekommt. Zum Beispiel Angeln und Köder, Lofoten T-Shirts, etwas für den Hunger zwischendurch und natürlich Stockfisch. Aber keinen Geldautomaten. Na klasse, denn die Preise waren “Tankstellenpreise” und so flüssig waren wir auch nicht mehr. Also wollten wir mit dem Bus in das nächstgrößere Dorf, dort hat es laut den Menschen an der Tankstelle einen Geldautomaten, bzw eine Bank und auch einen Supermarkt mit größerer Auswahl. Der Fahrplan hieß uns noch eine halbe Stunde warten, und so haben wir uns noch einen Burger an der Imbissstation gegönnt und feste an den Gerd gedacht, der nun am Zelt hungerte, bzw wahrscheinlich grad ein Buch auffras. Sorry Gerd. Aber wer nun die folgenden Zeilen lesen wird, wird später sagen: wir hattes es uns verdient.
Selbst hier auf dieser nicht ganz so üppig bewohnten Inselgruppe kamen wir mit Englisch gut durch, das kann hier wirklich fast jeder.
Die Odysee beginnt
Der Bus nahm uns in Richtung Sørvågen mit. Sørvågen ist einer der größeren Fischerdörfer auf den Lofoten, idyllisch gelegen an der Küste und ein Wohngebiet ist auf einer Halbinsel angesiedelt. Die Bushaltestelle war unmittelbar in Nähe des Supermarktes und auf der Fahrt haben wir auch eine Bank gesehen. Der Supermarkt hatte noch Mittagspause, so dass wir ein wenig Zeit in Sørvågen hatten. Also ein kurzer Fußmarsch zurück zur Bank, endlich wieder Kohle im Sack. Dann sind wir ein wenig durch das Dorf gelaufen und haben uns die Häuser auf der Halbinsel angeschaut. Also wir dann die halbe Stunde, die wir noch warten mussten überbrückt hatten hieß es erstmal Essen kaufen. Was natürlich mit knurredem Magen größer als geplant ausgefallen ist. Der Markt hatte wirklich alles was man so braucht, wir haben zwei größe Tüten vollgepackt, wir helden sind ohne Rucksack losgezogen. Alles soweit klar, nur eines hatten wir nicht im Blickfeld: den Busfahrplan. Auf den Lofoten fährt nicht besonders oft ein Bus. Der der wieder nach Å fährt, kommt fast Zeitgleich mit dem Bus an, mit dem wir gefahren sind. Der nächste erst wieder in zwei bis drei Stunden. Also mussten wir uns entscheiden: noch anderthalb Stunden warten oder laufen? Wir haben die Entfernung auf 5 Kilometer geschätzt. Wir haben uns für das Laufen entschieden und sind fröhlich losmarschiert. Zwei Dinge, die uns nach einer Weile sehr belastet haben sind unerwartet eingetreten und haben uns den Spaziergang nicht vereinfacht: Zum einen sind diese Plastiktüten mit den dünnen Henkeln wirklich super zum tragen, vor allem da diese hoffnungslos überfüllt waren, zum anderen hatte es angefangen zu regnen. Richtig zu regnen. Der Höhepunkt dieser Reise: bei der einen Tüte sind die Henkel abgerissen. Echt klasse. Wir wissen nicht wie wir es geschafft haben, aber nach einer Stunde sind wir endlich wieder auf dem Campingplatz angekommen.
Gerd hatte schon Kontakt mit Christian geknüpft, einen Biker der alleine unterwegs war. Der hat uns dann beim Essen gesellschaft geleistet und Dirk und ich haben uns erst mal von den Strapazen erholt.
Partyfischer
Gerd und ich haben dem Dirk zum Geburtstag Angelschnur mit Gewichten, Schwimmer und so weiter gekauft, so dass wir auf die Idee kamen, eine Runde zu angeln. Als Rute musste ein kleines Stöckchen herhalten, da der Baumbestand auf den Lofoten gegen Null tendiert. Für den Hausbau müssen die Einwohner Holz vom Festland importieren. Es hatte dann aufgehört zu regnen, das Meer beruhigte sich, jedoch blieb es frisch an diesem Abend. Als Köder haben wir es mit Brot und Stockfisch versucht nur irgendwie wollte nichts anbeissen, sonst hätte es noch einen Mitternachtsfisch gegeben. Aber wir hatten unseren Spaß an den Klippen, der ging noch so lange weiter, bis sich die Angelschnur hoffnungslos verheddert hat.
Müde aber zufrieden sind wir dann auf unsere Isomatten gefallen und freuten uns schon auf den nächsten Tag, denn Christian hat uns ein wenig die Umgebung mit den Wanderwegen erklärt, so dass wir eine Runde wandern wollten. Es sollte nur nicht ganz so viel Wasser vom Himmel fallen.
Tags:
Å auf den Lofoten
norwegen
Map:
N 67° 87.909
E 12° 98.429
TAG 1: Die nächtliche Ankunft
10. August 2003 | de
Die Suche
Es war schon spät, wir waren froh dass wir uns noch was an der Tanke gekauft hatten, denn jetzt noch einzukaufen war unmöglich da es schon sehr spät war. Wir hatten auf der Busfahrt uns schon um einen Campingplatz kundig gemacht und unseren Reiseführern. Die Bushaltestelle war eine Tankstelle inmitten von Å das wirklich ein kleines Dorf war, indem es nicht mal einen Geldautomaten hatte.
Also sind wir fünf schnell auf den Campingplatz, der eigentlich nur durch zwei Häuschen erkennbar war. Die Rezeption und das Waschhäuschen. Der Rest war einfach Landschaft gespickt mit Zelten. Wir haben uns ein schönes Plätzchen etwas erhöht, wegen Regenwasser etc, gesucht, wo es einigermaßen gerade war mit einem fantastischen Ausblick aufs Meer. Das Zelt konnten wir nachts ja gut aufstellen, da es ja nicht dunkel wurde. Die Lofoten befinden sich ja immernoch nördlich vom Polarkreis.
Nach der langen Fahrt mit Schiff und Bus waren wir auch dementsprechend fertig, aasen zum Abschluß des Tages noch Reis und der Soße, die wir an der Tanke gekauft hatten und schlummerten dann in mit gluksendem Wasser und Meeresrauschen ein.
Tags:
Å auf den Lofoten
norwegen
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N 67° 87.909
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Vehicle to this place: Bus
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Dirks *Seeadler* | More Pictures
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Dirk
2 Journeys | 20 Stops | 5 Logbooks | 23 Pictures
Dirk is on the mission Euch, vor euch selbst zuschützen!!!! Oder, mich vor euch zu verstecken!!!
Language: Deutsch
Favourite vehicle: Hiking boot
Updated at: 14. March 2008
Dirk
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Dirk is on the mission Euch, vor euch selbst zuschützen!!!! Oder, mich vor euch zu verstecken!!!
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Updated at: 14. March 2008
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Updated at: 26. April 2008