Unter Einfluß des Golfstroms
09. August 2003 | de
Norwegen, wir kommen
Kaum eine halbe Stunde fahrt und schon überquerten wir die Grenze nach Norwegen. Mit gemischten Gefühlen sind wir in Abisko losgefahren, mit gemischten Gefühlen sind wir nach Norwegen gefahren. Wie werden die Leute auf deutsche reagieren, wir uns die Freundlichkeit der Leute in Schweden begegnen… werden wir Elche sehen? Was wir auf jeden Fall gesehen haben war unseren ersten Fjord: der Rombaksbotn.
Klimawandel
Natürlich schauten wir gebannt aus dem Fenster als Narvik in Sicht kam. Und auf einem Hügel erblickten wir sofort einen Campingplatz. Also fiel die Suche nach einem Campingplatz aus, das war schon mal sehr positiv. nicht so positiv war dagegen, dass der Capmingplatz weiter außerhalb lag, wir fuhren noch ein ganzes Stcük mit dem Zug…
Als wir aus dem Bahnhof ins Licht traten fiel uns sofort die Wärme auf. Es ging im Gegensatz zu Abisko ein wärmeres Lüftchen, war sehr angenehm war nach den feuchten Tagen. Die Wärme bringt natürlich auch Nachteile: Wespen. Es waren nur 60 km Luftlinie nach Abisko aber ein komplett anderes Klima.
Im unserem Interrailführer war eine kleine Stadtkarte von Narvik, und so konnten wir uns orientieren. Also ging los, per pedes zum Campingplatz.
Die erste Nacht in Norwegen
Es waren 20 Minuten Fußweg bis zum Campingplatz, der ausserhalb hinter einer Landzunge auf einem Hügel lag. Mit den Campingplätzen hatte wir bis hierher keinerlei Probleme. Mit Englisch kommt man in Skandinavien gut zurecht. So hatten wir schnell einen Platz gefunden an dem wir das Zelt aufgebaut haben mit Ausblick auf den Fjord. Wir beschlossen, wieder in die Innenstadt zu gehen um uns Narvik anzuschauen und etwas essen zu gehen. Also ging es 20 Minuten zu Fuß zurück in das Städtchen, und wir wurden nicht enttäuscht: Narvik begeisterte uns von Anfang an, denn hier war man am Meer durch den Fjord und sah auf den Bergen um Narvik Gletscher und da drauf Skilifte. Und gefiel die Vorstellung, hier zu Snowboarden und dabei einen Ausblick auf den Fjord zu haben.
Desweiteren gabe es eine Ausgrabungsstätte der Kelten, die jedoch leider wegen Restaurationsarbeiten gesperrt und eingehüllt war was wir sehr schade fanden. Jedoch hat uns der Yachthafen entschädigt. Wir liefen die Kaimauer entlang, die Sonne beschien die ganzen kleinen Schiffe und die Häuser die im Hintergrund den Hügel säumten. Ein sehr idyllisches typisches norwgisches Bild haben wir hier zu sehen bekommen. Das Stadtzentrum liegt nicht auf Meeresspiegel, also mussten wir vom Hafen aus weider den Berg hoch. Auf dem Weg haben wir noch ein paar Büsche mit Beeren dran gefunden, sorry liebe Narviker, aber die sahen sehr lecker aus!
Nach einer längeren Tour durch Narvik haben wir ein Restaurant gefunden das frischen Fisch angeboten hat. Und das haben wir uns auch schmecken lassen: Frischer Lachs. Das war echt ein genuß und ist jedem zu empfehlen der nach Skandinavien reist.
Nach dem Essen, es war schon spät, ging es zurück auf den Campingplatz. Unsere erste Nacht in Norwegen hat begonnen.
Tags:
Narvik
norwegen
Map:
N 68° 43.712
E 17° 39.856